Politik : Gleichzeitig in Sao Paulo – aber kein Treffen

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Bundespräsident Horst

Köhler ist am Sonntag zur ersten Südamerikareise seiner Amtszeit aufgebrochen. Er ist zwölf Tage in

Paraguay, Brasilien und Kolumbien. Köhler will sich besonders um die soziale Verantwortung und die Auseinandersetzung mit der immer ungleicher werdenden Einkommensverteilung in Südamerika kümmern. Er ist der erste deutsche Präsident, der Paraguay besucht, wo 10 000 deutsche Staatsangehörige leben und 120 000 Deutschstämmige. In Brasilien, der zweiten Station der Reise, stehen Umweltzerstörung und Umweltschutz im Mittelpunkt. In Sao Paulo kreuzt sich am Freitag der Köhler -Besuch mit einer Visite von US-Präsident George Bush . Ein Treffen ist aber nicht vorgesehen. In Brasilia eröffnet Köhler das neu gestaltete Gebäude der deutschen Botschaft. In Kolumbien will sich der deutsche Präsident über die Bemühungen informieren, die seit Jahrzehnten herrschende bürgerkriegsähnliche Gewalt zu beenden. dpa

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