Nach Notlandung im April : Regierungsflieger hat einen Totalschaden

Ein Kanzlerjet ist wohl nicht mehr zu reparieren. Er hatte im April eine spektakuläre Notlandung in Berlin hingelegt, nun zieht der Hersteller Bilanz.

Der Jet der Flugbereitschaft nach der dramatischen Landung im April.
Der Jet der Flugbereitschaft nach der dramatischen Landung im April.Foto: dpa

Ein Regierungsflugzeug vom Typ „Global5000“ hat nach einer Notlandung einen Totalschaden. Der Hersteller Bombardier habe dem Generalinspekteur der Bundeswehr mitgeteilt, dass eine Reparatur des Flugzeugs sich nicht lohnen würde – der Schaden sei zu groß, berichtete Spiegel Online.

Das Flugzeug hatte im April bei einem Testflug nach einer Reparatur eine Notlandung in Berlin-Schönefeld hinlegen müssen. Der Grund: Die Steuerung war fehlerhaft instand gesetzt worden.

Beide Tragflächen der Maschine hatten bei der Notlandung den Boden berührt. Es waren keine Passagiere an Bord. Die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte die Luftwaffenbesatzung gelobt. Sie habe es geschafft, „den Jet unter schwierigsten Bedingungen zu Boden zu bringen, und damit Schlimmeres verhindert“.

Das Ereignis war nur eins in einer ganzen Pannenserie mit Regierungsfliegern in den vorangegangenen Wochen. (tsp)

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