Politik : Neue Vorwürfe gegen Ministerpräsident Stoiber

In der Affäre um Millionenverluste bei der bayerischen Landeswohnungs- und Städtebaugesellschaft (LWS) sind neue Vorwürfe gegen Ministerpräsident Stoiber (CSU) laut geworden. Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete von einer weiteren Einflussnahme des bayerischen Kabinetts auf die LWS-Geschäfte. Danach habe die Staatsregierung verhindert, dass die LWS die in Bayern zum Verkauf stehenden Wohnungen der Deutschen Eisenbahn-Wohnungsgesellschaft erwerben konnte. Laut "Focus" nannte Stoiber dies "völligen Unsinn". Es sei um die Grundsatzentscheidung gegangen, ob sich Bayern beim drohenden Verkauf von mehreren Tausend Wohnungen selbst engagieren soll.

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