Politik : Säumige Zahler

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Im Koalitionsstreit geht es um Geld, das nicht da ist. Vielfach nämlich reicht nach einer Scheidung das Einkommen des Unterhaltsschuldners nicht, um alle Unterhaltsberechtigten zu befriedigen. In der diesbezüglich aktuellsten Umfrage (Forsa von 2001/2002) beklagte sich knapp ein Drittel aller Unterhaltsberechtigten darüber. Entweder werde unregelmäßig, unvollständig oder gar nicht gezahlt. Wenn Geld floss, dann in mindestens 22 Prozent der Fälle weniger als der Regelsatz. In Ostdeutschland gibt es demnach mehr säumige Zahler als im Westen. Aus Sicht der Unterhaltspflichtigen aber stellt sich alles viel harmloser dar: Nur 19 Prozent der Schuldner gaben an, dass es einmal oder häufiger vorgekommen sei, dass sie den Unterhalt nicht zahlen konnten. raw

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