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St. Petersburg : Russischer Geheimdienst nimmt mutmaßlichen Attentäter fest

Der Urheber des Anschlags in St. Petersburg ist festgenommen worden. Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB mitteilte, wurde der Täter bei einem Einsatz am Samstag gefasst.

Rettungskräfte vor dem Supermarkt in St. Petersburg.
Rettungskräfte vor dem Supermarkt in St. Petersburg.Foto: Anton Vaganov/Reuters

Der russische Geheimdienst FSB hat den mutmaßlichen Attentäter des Terroranschlags in einem Supermarkt in St. Petersburg festgenommen. Der Verdächtige sei am Samstag gefasst worden und werde nun vernommen, teilte der FSB der staatlichen Agentur Tass zufolge mit. Details zur Festnahme waren zunächst nicht bekannt.

Am Mittwoch war in einem Supermarkt in Russlands zweitgrößter Stadt eine selbstgebaute Nagelbombe mit einer Sprengkraft von etwa 200 Gramm Dynamit explodiert. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht, zudem gab es zahlreiche Leichtverletzte. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Tat für sich reklamiert.

"Der Verdächtige wird derzeit vernommen", teilte eine Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees mit. Bei dem Anschlag in einem Supermarkt, den die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamiert hatte, waren am Mittwoch 18 Menschen verletzt worden. Acht Verletzte befanden sich am Samstag weiterhin im Krankenhaus.
Im Internet kursierten kurz nach der Explosion nicht verifizierte Überwachungsvideos, die einen jungen Mann als möglichen Täter zeigten. Er soll eine Tasche im Schließfach des Supermarktes deponiert und daraufhin das Geschäft im Osten der Stadt verlassen haben.

Die amtliche Nachrichtenagentur Tass zitierte einen Polizeivertreter mit den Worten, der Verdächtige sei in einer psychiatrischen Klinik registriert und führe ein "asoziales Leben". Die lokale Website "Fontanka.ru" berichtete, der mutmaßliche Attentäter sei bereits wegen Drogenbesitzes verurteilt worden. (dpa/AFP)

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