
Sozialministerin Andrea Nahles will die betriebliche Altersvorsorge ausbauen. Dabei sollen Arbeitgeber und Gewerkschaften mithelfen. Doch das Rentenprojekt steckt fest - denn Geld kosten soll die Reform eigentlich nicht.

Sozialministerin Andrea Nahles will die betriebliche Altersvorsorge ausbauen. Dabei sollen Arbeitgeber und Gewerkschaften mithelfen. Doch das Rentenprojekt steckt fest - denn Geld kosten soll die Reform eigentlich nicht.

So geht verlieren: Eine Partei, die in den Umfragen kaum mehr 25 Prozent erreicht, führt zweieinhalb Jahre vor der nächsten Wahl eine Debatte über den Kanzlerkandidaten. Ein Kommentar.

Axel Schäfer bringt den EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidaten der SPD für die Wahl 2017 ins Gespräch. SPD-Vize Ralf Stegner warnt im Tagesspiegel vor einer verfrühten Diskussion.

Die Vize-Vorsitzende der Linksfraktion rät Griechenland: mehr Konfrontation. Im Interview spricht Sahra Wagenknecht über Athen und den Euro, Putin-Versteher und fehlende Chancen für Rot-Rot-Grün im Bund.

Gut zwei Jahre vor den nächsten planmäßigen Bundestagswahl beginnt in der SPD eine Debatte um den nächsten Kanzlerkandidaten. Parteivize Ralf Stegner warnt seine Partei vor einem Frühstart.

Für die SPD steht schon jetzt fest: Das Rennen um das Kanzleramt ist so gut wie aussichtslos. Trotzdem muss einer in der ersten Reihe starten. Nur wer? Martin Schulz etwa?

Die SPD kommt nicht voran. Denkt sie. Aber bei dieser Partei geht es eben nicht so schnell. Sie ist weniger eine geborene Regierungs- als eine Oppositionspartei. Ihr das auszutreiben, kann lange dauern. Ein Kommentar.

Peer Steinbrück belehrt mit seinem neuen Buch "Vertagte Zukunft" die SPD. Sein Rat; Rückt in die Mitte. Mit dem Ausbau des Wohlfahrtsstaates sei die Partei nicht auf der Höhe der Zeit.

Peer Steinbrück räumt auf. Er findet, seine Kanzlerkandidatur war falsch, sagt er in einem Interview. Und macht gleichzeitig deutlich: Eigentlich war die SPD schuld. Kann der Mann nicht wenigstens mit Anstand verlieren? Ein Kommentar.
Anlage bei Krampnitz wird nicht gebaut. Politik und Stiftung fordern künftig bessere Kommunikation

Vor 1000 Tagen sollte der BER eröffnen. Vielleicht braucht der neue Flughafen noch 1000 weitere Tage, bis er endlich fertig ist. Unser Autor blickt mit einem Augenzwinkern in die Zukunft.

Keine Sorge, der Flughafen BER wird pünktlich fertig. Aber das wird mindestens nochmals 1.000 Tage dauern – meint zumindest unser Kolumnist. Er hat schon einmal in die Zukunft geblickt.

Die Wahlbeteiligung geht zurück. Allerdings nicht überall: Es sind die Armen und Benachteiligten, die nicht mehr wählen. Für Robert Vehrkamp, der darüber forscht, war die Hamburger Bürgerschaftswahl ein besonders drastisches Beispiel für die soziale Spaltung der Demokratie. In Deutschland vertieft sie sich schneller als irgendwo sonst.

Neuer Schwung für die FDP, Sexismus-Vorwurf bei den Grünen und CDU-Chefin Angela Merkel will keine Debatte um Großstadtprofil ihrer Partei - genauso wenig wie SPD-Chef Sigmar Gabriel über die Kanzlerkandidatur diskutieren will. Lesen Sie nach, was am Tag nach der Wahl in Hamburg passierte.

Olaf Scholz galt als langweilig, als Scholzomat. Jetzt wird er für dieselben Eigenschaften gefeiert. Das ist ein Problem für den SPD-Chef. Aber kein ganz großes. Ein Kommentar.

Für die kleinen Parteien war Hamburg eine wichtige Wahl. Die FDP suchte den Beweis, dass sie noch lebt. Die AfD wollte erstmals auch im Westen punkten. Doch einen Partner wird sich Gewinner Olaf Scholz wohl woanders suchen.

Mit einer Umfrage soll das Rennen um Olympia zwischen Hamburg und Berlin entschieden werden. Doch angerufen werden nur Festnetzkunden. Kommen die Jüngeren zu kurz?

Hamburger Fingerzeige: Die Wahl wird doch so einiges aussagen für den Bund. Ein Kommentar

Hamburg wählt – die FDP hofft auf ein Comeback. Retten soll die Partei Landeschefin Katja Suding. Doch mit dem Begriff Liberalismus werben längst auch andere Parteien.

Ihren Wechsel zum Verband Kommunaler Unternehmen begründet die CDU-Politikerin mit dem „kurzfristigen Angebot“ für eine „außerordentlich interessante“ Aufgabe. Nachfragen werden allerdings nicht beantwortet.
Frau Ludwig, die Potsdamer CDU-Kreischefin Katherina Reiche will für den Chefposten beim Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) ihr erstmals überhaupt für die CDU gewonnenes Direktmandat zurückgeben. Wie finden Sie das?
Bei der Bundestagswahl im September 2013 gewann Katherina Reiche erstmals das Direktmandat in Potsdam, jetzt will sie in die Wirtschaft wechseln. Dieser Plan sorgt für eine neue Debatte über mögliche Sperrfristen für Politiker, die in die Wirtschaft wechseln.

Fahnder der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) haben drei Callcenter des Unternehmens Infratel in Berlin, München und Bielefeld durchsucht und Mitarbeiter befragt. Die Firma arbeitet für die Meinungsforscher von TNS Infratest, bekannt für die berühmte "Sonntagsfrage".

Eigentlich sollte die Fraktionsklausur der Grünen unter dem Titel "Zukunftswerkstatt" in Weimar harmonisch werden. Aber dann machte der linke Flügel ihnen einen Strich durch die Rechnung. Er will nicht, dass die Partei in die Mitte rückt.

Die Grünen wollen Arbeitnehmern größere Flexibilität ermöglichen. Dafür sollen sich Strukturen ändern – auch im Sinne der Gleichberechtigung und mit staatlicher Hilfe.

Linksfraktionschef Gregor Gysi fordert ernsthafte Gespräche über Rot-Rot-Grün im Bund. Die SPD nennt das "absurd", bei den Grünen löst der Vorstoß eine lebhafte Debatte aus.

Landtagswahlen, interne Machtspiele und der Kampf ums politische Überleben stellen viele Amtsträger vor Herausforderungen. Lesen Sie, auf wen es 2015 in der deutschen Politik ankommt.

Die deutschen Parteien fürchten den Wettbewerb um die besten Köpfe. Dabei ließe sich die Wahlbeteiligung erhöhen, wenn die Parteien mehr Mut zeigten. Offene Vorwahlen etwa sind transparenter und demokratischer als andere Instrumente der Kandidatenkür. Ein Gastbeitrag.

Dieser Sieg war alles andere als sicher im Superwahljahr. Doch am Ende regieren wie immer die Sozialdemokraten

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann über Rot-Rot-Grün, Steuererhöhungen und die Lage im Ländle. Lesen Sie hier das ganze "Tagesspiegel"-Interview.

Um die Wahlbeteiligung zu erhöhen, will die SPD „Wahlwochen“ einführen und auch mobile Wahlkabinen einsetzen. Könnten dadurch Nichtwähler mobilisiert werden? Warum bleiben Nichtwähler zu Hause?

Ex-SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine Weihnachtsbotschaft im Internet mit einem Foto des Holocaust-Mahnmals illustriert. Nach empörten Reaktionen löschte er das Bild auf Facebook und entschuldigte sich.

Jahr für Jahr verlieren sie Mitglieder: Union wie SPD leiden unter ihrer überalterten Mitgliederschaft, die Linke ebenso. Lediglich die rechtskonservative AfD als Newcomer-Partei verzeichnet 2014 einen Mitgliederzuwachs.

Rücksichtslose Kleinstgewerkschaften, autark agierende Konzerne und Unternehmergruppen derselben Branche, die verschiedene Anforderungen an die Politik richten: Es wird Zeit für eine gemeinsame Strategiedebatte bei BDI, DGB, DIHK & Co.

"Bankrotterklärung" schallt es aus der einen Ecke. "Schrumpfgröße" kommt es aus der anderen zurück. Nach der Attacke von Kanzlerin Angela Merkel auf die SPD warnt deren Vorsitzender: Die Weltlage ist zu ernst, um jetzt Wahlkampfreden zu halten

Die CDU feiert ihre Chefin Angela Merkel - und bestätigt sie zum achten Mal im Amt der Vorsitzenden. Die Kanzlerin erklärt den 1001 Delegierten des Kölner Parteitags, wie sie die Welt sieht. Und warum das gut für Deutschland und ihre Partei ist.

Fördern und fordern: Niemand hat den deutschen Wohlfahrtsstaat so stark verändert wie die Hartz-Kommission. Vier Mitglieder erinnern sich.
Die CDU – das ist Angela Merkel. Auf dem am Dienstag beginnenden Bundesparteitag in Köln wird sie aufs Neue von der Basis gefeiert werden. Aber wie bekommt der Partei diese Dominanz?

Vor 25 Jahren beschlossen Aktivisten von Umweltgruppen, die "Grüne Partei in der DDR" zu gründen. Als sie ankündigten, bei der nächsten Volkskammerwahl anzutreten, forderten sie den SED-Staat heraus. Danach verlief die Entwicklung rasant.
Die Grünen haben eine kleine Führungskrise, auf dem Bundesparteitag in Hamburg soll sie beigelegt werden - und sie wollen sich als „Partei der Freiheit“ profilieren.
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