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Thema

Bundestagswahl

Im Fall Edathy sind viele Fragen noch ungeklärt.

Je mehr bekannt wird über den Fall Sebastian Edathy, desto mehr Widersprüche werden deutlich. Eine Rekonstruktion der Ereignisse bringt neue Erkenntnisse – und wirft zugleich neue Fragen auf.

Von
  • Antje Sirleschtov
  • Christian Tretbar
Im Fokus: SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann soll zurücktreten - findet zumindest eine Mehrheit der deutschen Wahlberechtigten.

In der Affäre um Sebastian Edathy fordern die Deutschen einen weiteren Rücktritt. Auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag soll gehen. Bei vielen anderen Fragen im aktuellen Politbarometer setzen die Wahlberechtigten allerdings auf Kontinuität. Richtig zufrieden sind sie mit der Regierungsarbeit trotzdem nicht.

Von Lutz Haverkamp
Die Länderkammer redet mit.

Wegen der komplexen Mehrheitsverhältnisse zwischen Bundestag und Bundesrat kommt der Länderkammer jetzt mehr Gewicht zu. Die internen Koordinierungsrunden werden zu Gipfeltreffen der Macht.

Von Albert Funk
Hans-Dietrich Genscher.

Über die heutige FDP redet er nicht so gern. Hans-Dietrich Genscher spricht – wie alle Menschen – lieber von seinen Erfolgen. Der größte war seine historische Rolle bei der deutschen Wiedervereinigung. Der jüngste: der wundersame Chodorkowski-Coup.

Von Gerd Appenzeller

Gerade war er noch der junge Wilde der CDU. Jetzt ist Peter Tauber Generalsekretär. Weil er gern Wörter wie „Vaterland“ und „Patriotismus“ benutzt? Oder weil er trotzdem ein Mann für die Zukunft ist: Generation Twitter, Sympathisant von Schwarz-Grün?

Von Robert Birnbaum
Die CDU strebt eine Phase der "inhaltlichen Weiterentwicklung" an.

Die CDU-Spitze versucht sich in der großen Koalition neu aufzustellen. Am dauerhaften Erfolg der Politik der ganz, ganz ruhigen Hand gibt es einige Zweifel. Bei ihrer Klausurtagung in Erfurt fordert Kanzlerin Merkel nun eine inhaltliche Weiterentwicklung.

Von Robert Birnbaum
Andrea Nahles (SPD) in der Bundespressekonferenz

Für die Parteien der großen Koalition ist es völlig rational, Klientelpolitik für Rentner zu betreiben. Deutschland ist schon bald eine Rentnerrepublik. Politik für die junge Generation machen andere Parteien.

Von Christoph Seils

Keine leichte Aufgabe für Sigmar Gabriel: Erst harmonisch mit der Union in Meseberg auftreten und diese dann im EU-Wahlkampf attackieren . Noch tun sich die Sozialdemokraten damit schwer, zeigt sich beim Parteitag in Berlin.

Von Hans Monath
Larissa ganz nachdenklich.

RTL will es wissen. Das Dschungelcamp ist für den bejahrten Privatsender die ureigene Ekelprüfung: Am Schweißrand der Moderatoren sieht man, wie sehr sich der Sender um Trash bemüht. Doch die „Stars“ gehen ihre eigenen Wege – Tag zwei im Dschungel.

Von Marc Röhlig
Larissa ganz nachdenklich.

RTL will es wissen. Das Dschungelcamp ist für den bejahrten Privatsender die ureigene Ekelprüfung: Am Schweißrand der Moderatoren sieht man, wie sehr sich der Sender um Trash bemüht. Doch die „Stars“ gehen ihre eigenen Wege – Tag zwei im Dschungel.

Von Marc Röhlig
Die Mehrheit der Deutschen hält Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte für notwendig, sieht aber auch negative Folgen.

Eine Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Deutschland die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte braucht. Gleichzeitig meinen viele, dass insbesondere die Freizügigkeit von Rumänen und Bulgaren negative Folgen haben wird. Der Themenkomplex ist den Deutschen wichtig wie nie.

Von Lutz Haverkamp
Auftritt. Während Hamburgs Bürgermeister am Donnerstag den Stromnetz-Deal vorstellte, tauschte ein Haustechniker in der Empfangshalle des Rathaus eine Lampe aus. Foto: dpa

Hamburg zahlt Vattenfall rund 650 Millionen Euro fürs Stromnetz. Das Geschäft könnte Schule machen.

Von Kevin P. Hoffmann
In Gefahr. Weil Tiger fast ausgestorben sind, werden jetzt verstärkt Löwen gejagt, deren Knochen von asiatischen Betrügern als Tigerknochen verkauft werden.

Die Lage vieler bedrohter Arten hat sich weiter verschlechtert – aber es gibt einige positive Ausnahmen.

Von Dagmar Dehmer
Wahlwerbung für die AfD.

Sie ist die große Unbekannte bei der Europawahl in diesem Jahr: die Alternative für Deutschland. Euro-Befürworter zittern vor einem Erfolg der Partei, die momentan in bundesweiten Umfragen bei vier Prozent liegt. Doch momentan kämpft die AfD vor allem mit Personalquerelen.

Von Fabian Leber
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