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Thema

Bundestagswahl

Angela Merkel und Sigmar Gabriel - wer behält im Sondierungspoker die Nerven?

Schwarz-Rot oder Schwarz-Grün? Deutschland sucht eine neue Regierung. Es geht um Macht, um Posten und um Deutungshoheit. Weil viel auf dem Spiel steht, wird getrickst, getäuscht, geblufft. Denn die Parteien wissen: Jetzt werden auch die entscheidenden strategischen Fehler gemacht.

Von Christoph Seils
Bundeskanzlerin Angela Merkel - Weg mit den "Mutti"-Klischees!

Schwarze Witwe? Gottesanbeterin? Mutti? Alles Quatsch! Der Blick auf Angela Merkel wird durch männliche Klischees verstellt. Wir sollten die Kanzlerin endlich als Politikerin betrachten, meint Andrea Dernbach.

Von Andrea Dernbach
Partner der Union? Die Grünen-Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckard und Jürgen Trittin am Wahlabend.

Auf lange Sicht kommen Schwarze und Grüne um Koalitionen nicht herum. Denn der Abstieg der FDP verschafft der Ökopartei Platz in der Mitte. Und die Union muss sich überlegen, ob sie nur auf die Wiederauferstehung der FDP setzen will.

Von Antje Sirleschtov
Industrie-Idylle. Direkt am Ufer des Rheins steht in Duisburg das Thyssen-Krupp-Stahlwerk. Ohne die Befreiung von der EEG-Umlage wäre die Stahlproduktion hierzulande kaum noch rentabel. Foto: dpa

Die EU-Kommission erhöht den Druck auf die deutsche Energiepolitik und vor allem das EEG.

Von Christopher Ziedler
Um ihn dreht es sich. Joachim Gauck am 16. September auf der Werkzeugmaschinenmesse Emo in Hannover.

Bundespräsident Joachim Gauck trifft die Spitzen der im neuen Bundestag vertretenen Parteien. Heute sind die Grünen an der Reihe. Doch es geht weniger um eine neue Regierung, als vielmehr um ihn persönlich. Auch eine neue Biografie zeigt Gauck als einen Menschen, der sich gerne selbst ins Zentrum stellt.

Von Antje Sirleschtov
Wahlsieger unter sich: CSU-Chef Horst Seehofer und Kanzlerin Angela Merkel.

Weil Angela Merkel inzwischen so stark ist, muss Horst Seehofer den Nervtöter spielen. Solange noch verhandelt wird, kann der CSU-Chef Forderungen stellen. Danach warten die Käfigstäbe der Koalition.

Von Robert Birnbaum
Bundeskanzlerin Angela Merkel

Für eine Koalition mit den Sozialdemokraten wird Angela Merkel einen hohen Preis zahlen müssen. Das liegt daran, dass sie die einzige machtpolitische Alternative nicht wahrnehmen will: eine Minderheitsregierung von CDU und CSU.

Von Christoph Seils

Die EU-Kommission macht neue Vorgaben zur Energie- und Umweltpolitik – deutsche Unternehmen könnte das Millionen kosten.

Von Christopher Ziedler
Der Generationswechsel bei den Grünen wurde lange aufgeschoben. Das liegt zum einen daran, dass Trittin (links), Roth und Künast nach dem Ende der rot-grünen Regierungszeit lange hofften, noch mal an die Macht zu kommen.

Sie hatten auf das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte gehofft - eine eklatante Fehleinschätzung, wie sich schnell zeigte: Die Grünen liegen am Boden und müssen sich berappeln. Doch wer sie dabei anführen soll, ist noch unklar. Und der Personalwechsel allein wird ihre Probleme nicht lösen.

Von Cordula Eubel
Große Koalition: Auf ihrem Kleinen Parteitag votierten die Delegierten der SPD am Freitag für Sondierungsgespräche mit der CDU.

Die SPD hat sich am Freitag dazu entschlossen, nun doch Sondierungsgespräche mit der Union aufzunehmen. Peer Steinbrück kündigte indes an, nicht mehr ganz vorne in der Politik mitmischen zu wollen. Er war nordrhein-westfälischer Ministerpräsident und Bundesfinanzminister. Zum Bundeskanzler hat es nicht gereicht.

Von Hans Monath
Wer säße drin nach Neuwahlen?

Umfrage: 58 Prozent der Deutschen fänden Schwarz-Rot gut. Die erste Nachwahlbefragung zeigt auch: Baldige Neuwahlen würden allein CDU und CSU nützen. Die Stimmung für die Grüne ist ungünstig - die FDP ist vorläufig abgemeldet.

Von Albert Funk
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