Wie steht Norbert Müller (Linke) zur Zukunft der Braunkohleverstromung in Brandenburg, was denkt Katherina Reiche (CDU) zur Endlager-Suche für Atommüll? Wer kandidiert überhaupt für Brandenburg bei der Bundestagswahl und wer steht für welche Partei auf welchem Listenplatz?
Bundestagswahl
Bundestagswahlkämpfe waren immer spannend. Der Rückblick zeigt: Jeder Wahlabend brachte Überraschungen, und es gibt immer wieder Parallelen zur Gegenwart.

Die Plattform abgeordnetenwatch.de hat eine neue Plattform zur Bundestagswahl online gestellt. Jeder kann dort den Kandidaten Fragen stellen und bekommt mit etwas Glück auch eine Antwort.

Will, Raab, Bause, Rach, Kerner, Thadeusz – die Moderatoren ziehen los und suchen neues Glück. Doch für wen lohnen sich die Wechsel- und Programmspiele?

Philipp Rösler ist der wohl prominenteste deutsche Politiker mit Migrationshintergrund. Auch nach der Bundestagswahl werden an seine Prominenz nur wenige Migranten heranreichen - denn die Parteien stellen kaum Migranten auf.
auf Platz eins
Ob Verteidigungsminister Thomas de Maizière beim Großprojekt Euro Hawk die Wahrheit gesagt hat, soll ein Untersuchungsausschuss herausfinden. Doch was genau kann der Ausschuss leisten? Und was könnte für den Verteidigungsminister gefährlich werden? Ein Überblick.

Im „Bayernplan“ verspricht die CSU, was sie im Wahlprogramm der Union nicht unterbringen konnte. Damit könnte sie Erfolg haben - und die absolute Mehrheit zurückerobern.
Atomkraftwerke lassen sich nicht wirtschaftlich betreiben. Jedenfalls nicht in einem freien Markt. Doch weil Großbritannien und andere Europäer an der Kernenergie festhalten wollen, sollen nun neue Subventionen erlaubt werden.

Die Bundesregierung muss im Skandal um das Spähprogramm Prism energischer gegenüber den USA auftreten, fordert Stephan-Andreas Casdorff. Weil es hier um eine Grundhaltung geht, um das Konstitutive der Demokratie. Und um Wählerstimmen.

Das Volksbegehren zur Berliner Stromversorgung muss nicht an Termintricks scheitern.

Der Wahlkampf läuft erst langsam an. Die Spitzenpolitiker gönnen sich vor der heißen Phase noch ein Päuschen. Bei einigen aber lautet die Devise: Lieber nicht zu weit weg.
Potsdam - Die Grünen in Brandenburg sind entsetzt über Sigmar Gabriel, den Chef des potenziellen Koalitionspartners SPD nach der Bundestagswahl. „Ihr Patenkind Eisbär Knut dreht sich im Grabe um, wenn er sieht, wie Sie den Klimakiller Braunkohle hofieren“, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichen offenen Brief von Grünen-Landeschefin Annalena Baerbock und der Landtagsabgeordneten Sabine Niels an den SPD-Chef.
Das Volksbegehren zur Berliner Stromversorgung muss nicht an Termintricks scheitern

Der Senat koppelt den Volksentscheid zum Stromnetz von der Bundestagswahl ab und schiebt die Abstimmung in den November. Das wird wahrscheinlich zu einer wesentlich geringeren Wahlbeteiligung führen. Die SPD fand das lange Zeit nicht richtig, ist jetzt aber plötzlich dafür - allerdings gilt das nicht für alle Sozialdemokraten.

Ende Juli steigt Gregor Gysi so richtig in den Bundestagswahlkampf ein. Jetzt ist sicher: Bis dahin wird nicht klar sein, wie das in Hamburg anhängige Ermittlungsverfahren um die früheren Stasikontakte des Linken-Politikers ausgeht.
Gibt es den von Menschen verursachten Klimawandel, oder gibt es ihn nicht? Ganz einig sind sich Bernd Lucke, der Chef der Alternative für Deutschland (AfD), und sein Energieexperte Stephan Boyens da nicht.

Die Aktie der Commerzbank gilt als ein noch größeres Desaster als das Papier der Telekom. Wenn der Bund seine Anteile am Geldhaus verkauft, verliert er Milliarden Euro.

Die Eurozone steht vor einem heißen Herbst, doch Angela Merkel will sich davon nicht den Wahlkampf verhageln lassen. Was auf die Deutschen zukommt, wird geschickt verschleiert. Diese trügerische Ruhe schadet den Euro-Gegnern der "Alternative für Deutschland" - denn die brauchen eigentlich Drama. Trotzdem: Vielleicht ist die AfD doch noch für eine Überraschung gut.

Berlins Sozialsenator Mario Czaja kritisiert die Kritiker des geplanten Flüchtlingsheims in Berlin-Hellersdorf. Im Tagsspiegel-Interview spricht er über Flüchtlingspolitik, den Geldmangel der Kliniken, die Stimmung im Senat – und seine eigenen Karrierepläne.
Gerd Nowakowski ärgert sich über den Zensus-Wahnsinn.
Scheichs offenbar verärgert über Kritik in Deutschland – nun soll ein US-Lieferant den Milliardenauftrag bekommen.

Plakatwerbung wird künftig von Firma organisiert. Für Veranstalter wird es deutlich teurer

Am letzten nach dem Gesetz möglichen Termin soll die Abstimmung über die Rekommunalisierung der Stromversorgung stattfinden. Der Energietisch reagiert empört, die gesamte Kampagne sei auf den den Termin der Bundestagswahl, ausgerichtet gewesen. Die CDU sieht "vernünftige Argumente" für den späten Termin.

73 Tage vor der Bundestagswahl führen Peer Steinbrück und Katrin Göring-Eckardt rot-grüne Einigkeit vor. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn soll nach einem Wahlsieg schnell kommen.

Sie wirken wie zwei Aussteiger. Er verließ Wikileaks, sie kündigte ihre Festanstellung. Ihr Haus tauften sie „havel:lab“. Von dort aus kämpfen Anke und Daniel Domscheit-Berg gegen Machtmissbrauch im Netz. Die Karriere steht dabei auch schon mal hinten an.

Das Institut der deutschen Wirtschaft greift in den Wahlkampf ein. Ergebnis seiner Studie: Teure Wahlkampfversprechen gefährden Jobs. Immerhin sei die Opposition ehrlich.

Deutschland beteiligt sich an einer Ausbildungsmission der EU für somalische Soldaten. Bisher fand das Training in Uganda statt, doch nun startet der Umzug nach Mogadischu - ohne die deutschen Soldaten.

Nur noch bis 2017 oder 2018 sollen Bürger und Firmen, die sich eine neue Solaranlage aufs Dach setzen, einen Förderbescheid erhalten, teilt die Regierung mit. Geld gibt es dann weitere 20 Jahre lang zum garantierten Fördersatz.

Nichtwähler gerieren sich gerne als die wahren Demokraten, beklagen verkrustete Parteienstrukturen und die Machtlosigkeit des Souveräns. Doch in Wirklichkeit sind sie politische Wegelagerer.
Der SPD-Bewerber für das Amt des hessischen Ministerpräsidenten, Thorsten Schäfer-Gümbel, trägt am Revers einen Anstecker mit dem Löwen aus dem Landeswappen. Eigentlich trägt der Löwe rote Streifen, bei „TSG“ aber, wie der Kandidat genannt wird, ist der Löwe ganz rot.

Er galt als "Ypsilantis Marionette", die Republik lachte über seine Brille. Nun hat Thorsten Schäfer-Gümbel, Spitzenkandidat der SPD in Hessen, gute Chancen, die Landtagswahl am 22. September zu gewinnen.
Die Politik ist in die Ferien gegangen. Doch Erholungszeit wird es nicht geben: In elf Wochen ist Bundestagswahl. Bis dahin wollen die Parteien ihre Themen gut verkaufen. Was stellen sie beim Wahlkampf ins Schaufenster?
Kanzler und Kandidaten: Die Geschichte der Bundesrepublik ist auch eine Geschichte dieser Duelle. Adenauer und Schumacher, Schmidt oder Kohl, Kohl gegen Schröder. Und nun trifft Merkel auf Steinbrück. Ein Rückblick.

Die rot-grüne Oppositionsstrategie im Bundesrat fiel in den letzten Wochen moderater aus als gedacht. Auch weil Schwarz-Gelb nachgiebig war. Die aktuellen Umfragen spielen aber auch eine Rolle.

Frank Henkel dreht am chinesischen Löwen und liest kyrillische Buchstaben vor: Die Berliner CDU startet ihre Wahlkreis-Tour in Marzahn-Hellersdorf.
Das liest sich wie das Ergebnis zur kommenden Bundestagswahl: Die CDU kommt als stärkste Kraft laut Umfrage auf 38 Prozent, die SPD erreicht 30 Prozent, die Grünen bleiben mit 15 Prozent klar drittstärkste Kraft. Die FDP liegt bei fünf Prozent und würde so knapp den Einzug ins Parlament schaffen, die Linke würde dagegen mit vier Prozent ebenso an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern wie die Alternative für Deutschland mit drei Prozent.
Das Problem der SPDPeer Steinbrück kann einem manchmal richtig leidtun. Während „Mutti“ Merkel fast alles verziehen wird, kreidet man ihm jeden kleinen Fehler an.
Berlin - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will die Abschaffung der umstrittenen Luftverkehrssteuer nach der Bundestagswahl zum Thema der Koalitionsverhandlungen machen. Ferner sprach sich der Politiker nach einem Treffen mit Vertretern der Luftfahrtbranche am Mittwoch in Berlin gegen weitere Nachtflugbeschränkungen aus.
Die Demoskopen warnen alle FDP-Gegner, die schon jetzt frohlocken, den Freien Demokraten könne man bei der Bundestagswahl ja wohl das Totenglöcklein läuten. Sowohl bei Infratest.