zum Hauptinhalt
Thema

Bundestagswahl

Sahra Wagenknecht und Katja Kipping machen Wahlkampf in Hannover.

Die Linke stellt sich für die Bundestagswahl auf – auch als potenzielle Partnerin für Rot-Grün. Sahra Wagenknecht soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

Von Matthias Meisner

Die SPD will Kleinverdienern mehr Kindergeld bezahlen, wenn sie die Bundestagswahl gewinnt. Der Satz soll auf bis zu 324 Euro steigen – für Hartz-IV-Empfänger ändert sich aber nichts. Die Grünen sind skeptisch.

Von Antje Sirleschtov

Was nicht sein kann - und nicht sein darf: Die CSU hat derzeit keine weiteren Probleme und wird dennoch bei ihrer Kreuther Klausurtagung von einer Zahl geschockt.

Von Robert Birnbaum
Ein schnelles Ende. Jost de Jager führte die schleswig-holsteinische CDU nur eine kurze Zeit.

Nach dem überraschenden Rücktritt Jost de Jagers nach nur 15 Monaten an der Spitze ist die Union in Schleswig-Holstein führungslos – und ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht.

Von Dieter Hanisch
Applaus, Genossen. Gregor Gysi, 64, ist überzeugt davon, dass die Linkspartei auf ihn noch eine ganze Weile lang nicht verzichten kann.

In welcher Formation die Linke in den Bundestagswahlkampf geht, ist noch offen. Eines ist sicher: Ein Spitzen-Duo aus Gregor Gysi uns Sahra Wagenknecht wird es nicht sein. Doch was dann?

Von Matthias Meisner
So sah die FDP noch 2013 bei Dreikönig aus.

Da haben sich die Liberalen eine tückische Tradition geschaffen: Vom Dreikönigstreffen der FDP soll ein Aufbruchssignal für das politische Jahr ausgehen. Eigentlich harmlos. Aber wie Westerwelle vor zwei Jahren, wird Philipp Rösler vor Augen geführt, dass es einsam um ihn wird.

Von Antje Sirleschtov
Im grünen Bereich. Das Tempelhofer Feld hat bei jedem Wetter seine Fans. Manche von ihnen lehnen jegliche Bebauung strikt ab – auch an den Rändern des Parks.

Eine Bürgerinitiative will jegliche Bebauung der Wiese in Tempelhof verhindern. Bis Mitte Januar sollen 20.000 Unterschriften gesammelt werden - an diesem Sonntag machen die Aktivisten mit einer musikalischen Aktion dafür Werbung. Im September könnte dann ein Volksentscheid anstehen.

Von Stefan Jacobs
2014 möchte Bundesfinanzminister Schäuble keine neuen Schulden mehr aufnehmen.

Um 2014 einen Etat ohne neue Kredite vorzulegen, muss der Finanzminister etwa sechs Milliarden Euro Defizit ausgleichen. Gekürzt werden soll beim Zuschuss in die Sozialkassen. Auch sonst gibt es einen Reigen an Ideen

Von
  • Christian Tretbar
  • Ulrike Scheffer
Philipp Rösler wird von seiner eigenen Partei immer häufiger in Frage gestellt.

Ob Philipp Rösler erneut für den Parteivorsitz der Liberalen kandidiert, ist offen. Vorzeitig zurücktreten will der Niedersache aber nicht. Die Kritik an ihm reißt derweil nicht ab. Kubicki hält sogar die Existenz der Partei für "gefährdet".

Potsdam - Erstmals verliert auch in Brandenburg die SPD und damit Landesparteichef und Ministerpräsident Matthias Platzeck im Zuge des BER-Debakels an Rückhalt bei den Wählern. Bislang hatte nur Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) als politisch Verantwortlicher für die geplatzte Eröffnung des Hauptstadtflughafens und die Hiobsbotschaften um den Baustelle einen dramatischen Einbruch bei den Zustimmungswerten und mit ihm die Berliner SPD hinnehmen müssen.

Von Alexander Fröhlich
Parteien müssen nur Spenden über 50 000 Euro sofort angeben. Seit der Affäre um verdeckte Spenden des Flick-Konzerns an verschiedene Parteien in den 1980ern wurden die Regelungen beständig verschärft.

Deutsche Unternehmen überwiesen den Parteien im Jahr vor der Bundestagswahl deutlich weniger Geld als zuvor - die Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff brachte den Spendern ein Imageproblem. Allein die Linke freut sich darüber.

Von Nik Afanasjew

Krise? Welche Krise? Inzwischen mehren sich die Stimmen, denen zufolge in der europäischen Schuldenkrise das Schlimmste überstanden ist. Dennoch lohnt es sich auch in diesem Jahr mehrere Länder in der Euro-Zone und einige Streitthemen unter den EU-Staaten im Auge zu behalten.

Von Albrecht Meier

Mit Philipp Rösler als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl zu ziehen – für ein derartiges Kamikaze-Unternehmen dürfte es bei den gebeutelten Liberalen nur noch zwei ernsthafte Befürworter geben: den zunehmend ins Autistische gleitenden Parteichef selbst und seinen Generalsekretär. Doch um nach einem Debakel bei der Niedersachsen-Wahl nicht als Mitschuldiger dazustehen, findet keiner den Mut zum offenen Wort.

Berlin - Die CDU hat die zerstrittene FDP-Spitze zu einem Signal der Geschlossenheit bei ihrem traditionellen Stuttgarter Dreikönigstreffen in dieser Woche aufgefordert. „Wir stehen zusammen, wir packen es an – und trauen uns zu, Deutschland weiter nach vorn zu bringen“, soll nach den Wünschen von CDU-Generalsekretär Herrmann Gröhe die Botschaft sein, die von Stuttgart ausgehen sollte.

CDU-Spitzenkandidat David McAllister zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Am 20. Januar 2013 wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Doch um Landespolitik geht es im Wahlkampf nicht. Statt dessen stilisieren Bundespolitiker das Ganze zum Testlauf um die Schlacht im Bund. Für die SPD wird es sogar eine Schicksalswahl.

Von Christoph Seils

Die Berliner SPD sackt in der Wählergunst weiter ab – der Bonus des Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit ist aufgebraucht. Noch hält seine Partei zu ihm. Doch nach der Bundestagswahl könnten die Karten neu gemischt werden.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach
Nun geht’s ab. SPD und Grüne betonen als wichtige Herausforderung, den Arbeitsalltag familienfreundlich zu organisieren. Die FDP gibt nichts auf solche Wahlkampfversprechungen: Die Sozialdemokraten hätten bei der Jagd nach Stimmen die Bodenhaftung verloren, sagt ihr Generalsekretär Döring.Foto: Kai-Uwe Heinrich

SPD-Generalsekretärin Nahles will gestressten jungen Eltern das Leben leichter machen – auf Staatskosten.

Von
  • Katrin Schulze
  • Antje Sirleschtov
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles bei einer Rede im Bundestag.

Die Bundestagswahl findet zwar erst im Herbst 2013 statt. Die SPD arbeitet aber bereits an ihrem Wahlprogramm. Junge Eltern sollen künftig nur noch 30 Stunden pro Woche arbeiten müssen - auf das Staatskosten. Von der FDP kommt Widerspruch.

Von
  • Katrin Schulze
  • Antje Sirleschtov
Ermäßigt. Vor allem für Lebensmittel gilt der geringere Mehrwertsteuersatz. Würde er deutlich erhöht, würden das vor allem Ärmere spüren. Foto: ddp

Wieder einmal wird über den ermäßigten Satz bei der Umsatzsteuer geredet Doch eine Abschaffung ist mehr als fraglich.

Von Antje Sirleschtov
Von weihnachtlicher Ruhe war die unter der Fünf-Prozent-Hürde dümpelnde Regierungspartei auch diesmal weit entfernt.

Gut drei Wochen bis zur Niedersachsen-Wahl, neun Monate bis zur Entscheidung im Bund - und die FDP bleibt in der Krise. Ob Parteichef Rösler der verunsicherten Truppe noch helfen kann, wird zunehmend angezweifelt. Auch zum Jahreswechsel rumort es in der FDP.

Im Fall Schavan ist bekannt geworden, dass die Promotionskommission der Uni Düsseldorf einstimmig empfohlen hat, ein Verfahren zur Aberkennung ihres Doktortitels aufzunehmen. Die Bundesforschungsministerin bestritt, über einen Rücktritt nachzudenken.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

Ausgerechnet kurz vor Weihnachten wird über eine mögliche harte Sparliste von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) diskutiert. Das Ministerium dementiert zwar, aber die Koalition sieht zumindest bei einem Thema wirklich Handlungsbedarf.

Von Christian Tretbar
 Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) spricht am 20.05.2012 in Erfurt bei der Preisverleihung zum Bundeswettbewerb "Jugend forscht".

Druck auf Annette Schavan: Das Gremium, das die Plagiatsvorwürfe gegen die Forschungsministerin untersucht, steht geschlossen hinter einem Verfahren zur möglichen Aberkennung des Doktortitels. Schavan weist die Plagiatsvorwürfe erneut zurück.

Die Piratin Maria Weisband will nicht für den Bundestag kandidieren.

Marina Weisband war Hoffnungsträgerin der Piraten, sie war charismatisch und konnte Position beziehen, ohne sich in in innerparteilichen Kämpfen zu verheddern. Sie wird nicht für den Bundestag kandidieren - nicht alle sehen darin einen großen Verlust.

Von
  • Karin Christmann
  • Christian Tretbar
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })