Ankara - Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hatte den 24. Juni als Datum vorgeschlagen. Gegen den Termin hatte die nationale Wahlkommission eingewandt, dass sie mindestens 80 Tage Vorbereitungszeit brauche.
Erdogan und seine islamisch-konservative Regierungspartei AKP hatte unverzügliche Neuwahlen gefordert, nachdem das Verfassungsgericht am Dienstag den ersten Wahlgang der Präsidentenwahl für ungültig erklärt hatte. Damit hatten die Richter einer Wahl von Außenminister Abdullah Gül zum Staatspräsidenten einen Riegel vorgeschoben. Ursprünglich sollten die Türken erst im November ein neues Parlament wählen. (tso/dpa/AFP)
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