US-Botschafter Grenell : USA stocken Truppen in Deutschland um 1500 Soldaten auf

Die USA stocken ihre Truppen in Deutschland auf. Die USA wollen damit das transatlantische Bündnis stärken.

US-Präsident Donald Trump besucht US-Soldaten in San Diego.
US-Präsident Donald Trump besucht US-Soldaten in San Diego.Foto: Evan Vucci/dpa

Die US-Streitkräfte verlegen 1500 zusätzliche Soldaten nach Deutschland. Diese sollten „für die Stärkung der Nato und der europäischen Sicherheit im Einsatz sein“, teilte US-Botschafter Richard Grenell am Freitag in Berlin mit. „Die Amerikanerinnen und Amerikaner sind entschlossen, das transatlantische Bündnis zu stärken, und Präsident (Donald) Trumps Zusage, die Verteidigungsfähigkeit der Vereinigten Staaten zu erhöhen, trägt erheblich dazu bei“, teilte er mit.

Zusätzlich zu den bereits in Deutschland stationierten US-Soldaten" würden die neuen Einheiten "bis 2020" nach Deutschland kommen, sagte der Botschafter.

Äußerungen von Trump hatten zuletzt Fragen zur künftigen Rolle der USA in der Nato aufgeworfen. So hatte Trump beim Nato-Gipfel einen Alleingang der USA angedeutet, sollten die anderen Mitgliedsstaaten ihre Verteidigungsausgaben nicht erhöhen. Das US-Verteidigungsministerium hatte aber einen Bericht zurückgewiesen, in dem über Überlegungen zu einem US-Truppenabzug aus Deutschland spekuliert wurde. In Deutschland sind mehr als 33.000 US-Soldaten stationiert.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) begrüßte die Truppenaufstockung. "Die US-Entscheidung, die militärische Präsenz bei uns in Deutschland zu verstärken, ist ein willkommenes Zeichen für die Vitalität der transatlantischen Beziehungen", erklärte von der Leyen. "Und sie ist auch ein Bekenntnis zur gemeinsamen Sicherheit." (dpa, AFP)

Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!