USA : Ivanka Trump gibt ihre Modemarke auf

Weil sie sich künftig auf die Politik konzentrieren möchte, will Ivanka Trump ihre Modemarke einstellen. Trump arbeitet als Beraterin ihres Vaters, US-Präsident Donald Trump.

Die Ivanka Trump Kollektion wird in einem Shop im Trump Tower verkauft.
Die Ivanka Trump Kollektion wird in einem Shop im Trump Tower verkauft.Foto: AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Drew Angerer

Die älteste Tochter von US-Präsident Donald Trump, Ivanka Trump, will sich künftig auf die Beratung des Präsidenten konzentrieren - und dafür ihre Modemarke aufgeben. Nach 17 Monaten in Washington wisse sie nicht, wann oder ob sie wieder in ihr Geschäft zurückkehren könne, erklärte Ivanka Trump. Sie wisse aber, dass sie sich auf absehbare Zeit auf ihre Arbeit in Washington konzentrieren werde. Unter dem Namen der Präsidententochter wurden bislang unter anderem Kleidung, Schuhe und Handtaschen für Damen angeboten. Die Modelinie erklärte, Lizenzverträge würden nicht verlängert.

Ivanka Trump hatte im Zuge der Amtsübernahme durch Donald Trump im Januar 2017 erklärt, sie werde von der Spitze ihres Unternehmens abtreten und ihren Vater beraten. Bereits im Wahlkampf 2016 hatten Trump-Gegner eine Kampagne unter dem Motto "Grab Your Wallet" gestartet und dazu aufgerufen, keine Produkte mit Verbindung zu Trump, seiner Familie oder seinen Geldgebern zu kaufen. "Das ist der größtmögliche Sieg für Grab Your Wallet", kommentierte Shannon Coulter, Mitbegründerin der Kampagne, das Ende von "Ivanka Trump".

Just in die Zeit des Boykottaufrufes war die Entscheidung mehrerer Kaufhausketten wie Hudson's Bay und Nordstrom gefallen, die Modemarke "Ivanka Trump" aus dem Sortiment zu nehmen beziehungsweise das Angebot drastisch zu verringern. Nordstrom begründete seinerzeit den Schritt, "Ivanka Trump"-Produkte nicht mehr anzubieten, damit, dass der Verkauf stetig zurückgegangen sei. Präsident Trump kritisierte daraufhin die Kaufhauskette scharf und warf ihr unfaire Behandlung seiner Tochter vor. Sein damaliger Sprecher Sean Spicer bezeichnete die Entscheidung von Nordstrom als politisch motiviert. (Reuter)

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