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Vier Menschen niedergestochen : Terrorverdacht nach Messerattacke in Manchester

In einem Einkaufszentrum in Manchester sind mehrere Menschen niedergestochen worden. Die Polizei nahm einen Mann fest. Gegen ihn gibt es Terrorvorwürfe.

Das Arndale Centre in Manchster ist abgeriegelt.
Das Arndale Centre in Manchster ist abgeriegelt.Foto: @xkimdunnell/Press Association Images/dpa

Die Polizei geht bei dem Messerangriff mit offenbar vier Verletzten in einem Einkaufszentrum im englischen Manchester von Terror aus. Ein etwa 40 Jahre alter Mann sei wegen Terrorverdachts festgenommen worden, teilten die Ermittler in der englischen Großstadt der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge mit. Anti-Terror-Spezialisten haben die Ermittlungen übernommen.


Zwei Frauen und ein Mann wurden mit Stichwunden ins Krankenhaus eingeliefert, eine weitere Frau wurde ambulant behandelt, wie es in der Polizeimitteilung hieß. Zunächst hatte es geheißen, fünf Menschen seien verletzt worden, das korrigierte die Polizei später.

Das Motiv für den Angriff war zunächst unklar. Angesichts des Tatorts und der Umstände des Vorfalls habe die Anti-Terror-Einheit die Ermittlungen übernommen, hieß es in der Mitteilung der Greater Manchester Police. Tote habe es nicht gegeben, zitierte die PA einen Polizeisprecher. Die „Manchester Evening News“ berichtete aber, eines der Opfer soll schwer verletzt sein.

Wie die "Manchester Evening News" weiter berichten, soll sich die Tat in einer Starbucks-Filiale im "Arndale Center" ereignet haben. Auf Bildern in Sozialen Netzwerken war ein großes Aufgebot an Einsatzkräften zu sehen. Eine Aufnahme zeigte einen Mann, der von einem Polizeibeamten am Boden festgehalten wird. Ein weiterer Beamter hält einen Elektroschocker auf den Mann gerichtet.

Das Einkaufszentrum und auch eine Straßenbahnhaltestelle in der Nähe seien abgeriegelt worden, berichteten die „Manchester Evening News“.

Premierminister Boris Johnson zeigte sich „schockiert“ von dem Vorfall. „Meine Gedanken sind bei den Verletzten und allen Betroffenen“, schrieb Johnson auf Twitter. (dpa, Tsp)

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