Sport: Britta Carlson traf sehenswert für Deutschland Mit sechs Potsdamerinnen wurde China 2:0 besiegt
Mit insgesamt sechs Potsdamerinnen in den Reihen bezwang Frauenfußball-Weltmeister Deutschland gestern zum Abschluss des Four-Nations-Cup in Quanzhou Gastgeber und Asienmeister China mit 2:0 (2:0). China beendete das Turnier dennoch als Sieger mit gleicher Punktzahl und Tordifferenz wie Australiens (je 6/6:3) vor Deutschland (6/3:1) und Russland (0/1:9).
Stand:
Mit insgesamt sechs Potsdamerinnen in den Reihen bezwang Frauenfußball-Weltmeister Deutschland gestern zum Abschluss des Four-Nations-Cup in Quanzhou Gastgeber und Asienmeister China mit 2:0 (2:0). China beendete das Turnier dennoch als Sieger mit gleicher Punktzahl und Tordifferenz wie Australiens (je 6/6:3) vor Deutschland (6/3:1) und Russland (0/1:9). Britta Carlson vom FFC Turbine Potsdam schoss Deutschland früh in Führung (7.). Als die Chinesinnen den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum bekamen, legte die Potsdamer Stürmerin Anja Mittag für ihre Vereinskameradin auf. Carlson zog aus rund 20 Metern ab, traf den Ball genau und ins linke obere Ecke. Ihr zweites Länderspieltor war ein sehenswerter Treffer! Renate Lingor vom FFC Frankfurt besorgte den Endstand (22.). Auf der Gegenseite dribbelte sich Han Duan in der 19. Minute in den deutschen Strafraum ; die Potsdamerin Nadine Angerer im DFB-Tor war allerdings aufmerksam und rettete gegen die Chinesin. Auch später zeigte Angerer ihre Klasse, als Bai Lili zum Freistoß antrat und sie den Ball noch aus der Gefahrenzone boxte (32.). Nach der Pause wechselte Nationaltrainerin Tina Theune-Meyer drei Spielerinnen ein. Absprachegemäß kamen Silke Rottenberg (FCR Duisburg) für Angerer und Inken Becher für ihre Potsdamer Vereinskollegin Jennifer Zietz. Carlson musste auf Grund leichter Leistenprobleme ausgewechselt werden, wurde nach dem Schlusspfiff aber dennoch als beste Spielerin der Partie ausgezeichnet; für sie spielte in Halbzeit zwei Navina Omilade vom FFC Turbine. Conny Pohlers, die siebente Potsdamerin im DFB-Aufgebot für China, musste wegen einer leichten Rückenverletzung pausieren. „Ich bin sehr zufrieden. Die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt“, bilanzierte Theune-Meyer und lobte ihre jungen Spielerinnen, zu denen Mittag (jetzt 4 A-Länderspiele) und Zietz (3) zählten. „Ich habe gesehen, dass sie viel Biss haben.“PNN
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