Auswärtsniederlage der DEL : Siegesserie der Eisbären schon wieder beendet

Drei Spiele nacheinander hatten die Berliner in der DEL gewonnen. Aus Straubing nehmen sie aber keine Punkte mit.

Die Eisbären, hier James Sheppard bleiben in Straubing ohne Zähler.
Die Eisbären, hier James Sheppard bleiben in Straubing ohne Zähler.Foto: imago

Die kleine Siegesserie der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist bereits wieder beendet. Bei den Straubing Tigers verloren die Berliner am Sonntagabend mit 3:5 (1:1, 0:2, 2:2). Dass sie nach drei Erfolgen hintereinander diesmal als Verlierer das Eis verlassen mussten, hatten sich die Eisbären letztlich selbst zuzuschreiben. Sie leisteten sich zahlreiche Fehler, vor allem aber saßen sie zu oft auf der Strafbank, was die Gastgeber zu nutzen verstanden. So kam die Aufholjagd im Schlussabschnitt zu spät. „Wir haben am Ende Charakter bewiesen, aber wir machen einfach blöde Strafzeiten und müssen disziplinierter spielen“, sagte Angreifer Florian Busch hinterher bei Telekom Sport.

Spektakel am Pulverturm

Die 3632 Zuschauer im Eisstadion am Pulverturm sahen eine spektakuläre Anfangsphase. Etwas mehr als zwei Minuten waren gespielt, als Mitchell Heard gleich die erste der zahlreichen Zeitstrafen gegen die Berliner in Überzahl zur Führung nutzte. Die Eisbären zeigten sich aber nicht geschockt: Schon 15 Sekunden später glich Busch aus. Beide Teams bemühten sich auch danach um hohes Tempo, ließen aber die nötige Genauigkeit vermissen.
Im zweiten Drittel saßen die Berliner dann ein ums andere Mal draußen – und gerieten erneut in Rückstand. Der Straubinger Verteidiger Fredrik Eriksson traf im Powerplay mit einem wuchtigen Schuss von der blauen Linie. Maximilian Renner baute den Vorsprung aus. Im Schlussabschnitt gelang Dylan Wruck sogar das dritte Überzahltor der Gastgeber.

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Zwar rafften sich die Gäste noch einmal zu einer Aufholjagd auf, Sean Backman im Powerplay und Jamie MacQueen brachten sie heran. Eine Wende konnten die Berliner dem Spiel aber nicht mehr geben: 23 Sekunden vor dem Ende sorgte Stefan Loibl für den Endstand, nachdem Eisbären-Torhüter Maximilian Franzreb seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte. (Tsp)

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