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Bundesliga, 6. Spieltag : Klare Heimsiege für Augsburg und Frankfurt

Zwei herausragende Stürmer sind spielentscheidend: Rückkehrer Alfred Finnbogason und Ante Rebic sind die überragenden Spieler bei den Siegen ihrer Teams.

Der Dosenöffner. Die Frankfurter jubeln über Evan Ndickas (M.) 1:0.
Der Dosenöffner. Die Frankfurter jubeln über Evan Ndickas (M.) 1:0.Foto: Thomas Frey/dpa

Alfred Finnbogason ist wieder da. Und wie. Beim 4:1 (2:0) des FC Augsburg gegen den SC Freiburg zum Abschluss des achten Spieltags der Fußball-Bundesliga erzielte der Isländer drei Tore. Erst verlängerte Finnbogason eine Hereingabe von Jeffrey Gouweleeuw mit der Hacke zum 2:0 ins Tor. Dann verwandelte der 29-Jährige einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter zum vorentscheidenden 3:1. Als Zugabe legte er noch das 4:1 nach.

In der vergangenen Saison hatte Finnbogason beim 3:3 gegen Freiburg ebenfalls dreimal getroffen. Caiuby erzielte vor 26.488 Zuschauern das erste FCA-Tor (19.). Die Gäste fanden durch ein Slapstick-Eigentor von Jonathan Schmid nur vorübergehend ins Spiel zurück.

Finnbogasons Saisondebüt nach einer Achillessehnenentzündung war von den Augsburger Fans herbeigesehnt worden. Er zeigte gleich, warum das so war. Der Angreifer rackerte, war präsent in der Spitze, kam mehrfach zum Abschluss und entschied das Spiel quasi alleine.

Tor von Muslija viel zu wenig

Das erste Sonntagsspiel hatte ebenfalls einen überragenden Spieler hervorgebracht: Ante Rebic. Der Kroate stand erstmals in dieser Saison in der Startelf und gewann mit Eintracht Frankfurt 4:1 (2:0) gegen Hannover 96. Evan Obite Ndicka, Rebic, Jonathan de Guzman und Luka Jovic erzielten die Tore. Für die weiter sieglosen Niedersachsen traf lediglich Florent Muslija.

Rebic war an fast jeder gefährlichen Offensivaktion der Hessen beteiligt. Und davon gab es zunächst viele. Die 2:0-Führung zur Pause war hochverdient. Nach der Halbzeit spielte der Tabellenletzte aus Hannover zwar etwas mutiger nach vorne, zündende Ideen blieben jedoch bis kurz vor Ende aus, Muslijas Tor zum 1:3 kam zu spät. Die Gastgeber hatten nach der Pause nicht mehr so viele Gelegenheiten, nutzten diese aber sehr effizient. (Tsp/dpa)

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