Das DFB-Team glaubt an die EM-Quali : Sexy oder nicht sexy – das ist die Frage

Vor den Länderspielen gegen Weißrussland und Nordirland gibt sich das DFB-Team siegessicher. Für die schwindenden Publikumszahlen sieht Joshua Kimmich Gründe.

Hoch das Beinchen: Das Nationalteam bereitet sich auf die letzten Länderspiele des Jahres vor.
Hoch das Beinchen: Das Nationalteam bereitet sich auf die letzten Länderspiele des Jahres vor.Foto: Marius Becker/dpa

Timo Werner glaubt fest an die EM-Qualifikation der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bereits am Samstag. Mit einem Kantersieg rechnet der Stürmer von RB Leipzig gegen Weißrussland aber nicht. „Man kann nicht erwarten, dass wir 5:0 oder 6:0 gewinnen. Das ist auch eine gute Mannschaft, die gut verteidigen kann. Wir wollen gewinnen, weil wir die bessere Mannschaft sind“, sagte Werner bei der DFB-Pressekonferenz am Donnerstag in Düsseldorf.

Wie Teamkollege Joshua Kimmich brauchte der Leipziger ein wenig Nachhilfe für den Qualifikationsmodus. Das EM-Ticket ist auch bei einem eigenen Sieg entgegen dem Kenntnisstand der Nationalspieler nur fix, wenn die Niederlande nicht in Nordirland verlieren. „Das werden sie schon schaffen“, sagte Werner über den Rivalen Oranje. „Vorgenommen haben wir uns natürlich zwei Siege“, sagte Kimmich zu den Aufgaben gegen Weißrussland und Nordirland am Dienstag.

Kimmich sieht für die Stimmung rund um das neuformierte Nationalteam auch die Spieler in der Pflicht. „In erster Linie sind wir verantwortlich dafür, ob die Zuschauer kommen, ob wir sexy spielen oder nicht sexy“, sagte der Bayern-Profi. Bislang sind beide Länderspiele zum Jahresabschluss nicht ausverkauft. (dpa)

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