Sport : Den Schwung eingewechselt

Frankfurt – Hannover 2:0

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Frankfurt am Main – Beflügelt vom Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals hat Eintracht Frankfurt das Ende seiner Serie von acht Spielen ohne Sieg in der Bundesliga gefeiert. Mit dem 2:0 (1:0) gegen eine völlig enttäuschende Mannschaft von Hannover 96 konnten die Hessen die Abstiegsränge zumindest für 24 Stunden wieder verlassen. Schütze der entscheidenden Tore vor 40 038 Zuschauern in der Commerzbank-Arena waren nach der Pause der Japaner Naohiro Takahara mit seinem neunten und Michael Thurk mit seinem dritten Saisontor.

„Die Mannschaft hat sehr entschlossen auf dem Platz umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben aber auch das Quäntchen Glück gehabt“, sagte Trainer Friedhelm Funkel nach dem ersten Heimsieg der Eintracht seit dem 5. November 2006 (1:0 gegen Borussia Mönchengladbach). Angesichts des gleichzeitigen Erfolgs von Rivale Arminia Bielefeld war der Erfolg doppelt wichtig. „Wir sind wieder dick im Geschäft“, befand Mittelfeldspieler Albert Streit. Hannover verpasste dagegen durch die erste Niederlage nach fünf Spielen den Sprung auf die Uefa-Cup-Ränge. „Wir hatten weder defensiv noch offensiv die Entschlossenheit“, rügte Trainer Dieter Hecking.

Vier Tage nach dem 3:0-Sieg gegen Kickers Offenbach im DFB-Pokal-Viertelfinale, bei dem Torjäger Takahara bereits zwei Treffer erzielt hatte, musste Funkel auf den kranken Manndecker Kirgiakos verzichten, dafür rückte Vasoski in die Anfangself. Seine Chance von Beginn an erhielt der zuletzt murrende Angreifer Ioannis Amanatidis. Doch der Grieche schied nach 21 Minuten verletzt aus. Für ihn kam Michael Thurk – und mit ihm mehr Schwung. dpa

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