Union spielt international im Olympiastadion
Union wird seine Heimspiele in der neu geschaffenen Conference League im Olympiastadion austragen. Das teilte Präsident Dirk Zingler in einem Brief an die Mitglieder am Montag mit. „Sollten aus pandemischen Gründen keine oder nur wenige Zuschauer zugelassen werden, bestreiten wir diese Spiele im Stadion An der Alten Försterei“, schrieb Zingler weiter.
Die Heimstätte von Union bietet lediglich 22.012 Zuschauern Platz, der überwiegende Teil sind Stehplätze, was nicht den Regularien der Uefa entspricht. „Da aufgrund der Pandemie bei den Playoffs keine Gästefans zugelassen sind, erhält das Heimspiel eine noch größere Bedeutung“, schrieb der 56 Jahre alte Unternehmer, „dieses Spiel, die Trainer und Spieler, die es sich erarbeitet haben, unser Verein, ihr als Vereinsmitglieder, hunderttausende Sympathisanten in unserer Stadt und darüber hinaus, verdienen die höchstmögliche Anzahl von Zuschauern.“
Union hatte sich als Tabellensiebter für die neue internationale Liga qualifiziert, Hin- und Rückspiel finden am 19. und 26. August statt, der Gegner wird am 2. August ausgelost.
Zugleich berichtete der seit 2004 amtierende Präsident, dass er sich - wie andere Vereine und Fanorganisationen auch - mit einem Brief an den Uefa-Präsidenten Aleksander Ceferin gewandt habe, um Stehplätze bei internationalen Spielen zuzulassen. (dpa)
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