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Der Portugiese verlässt Bayern München : Renato Sanches wechselt nach Lille

Jetzt ist es fix. Der FC Bayern München vermeldet, dass Renato Sanches den Klub verlässt. Der Portugiese wechselt zum OSC Lille nach Frankreich.

Lang genug auf der Bank gesessen. Renato Sanches bekommt seinen Willen. Er darf die Bayern verlassen.
Lang genug auf der Bank gesessen. Renato Sanches bekommt seinen Willen. Er darf die Bayern verlassen.Foto: dpa

Der Wechsel des unzufriedenen Renato Sanches vom FC Bayern München zum französischen Vizemeister OSC Lille ist perfekt. Der deutsche Fußball-Rekordmeister habe sich am Freitag mit Lille auf den Transfer des 22-Jährigen geeinigt, teilte der FC Bayern mit. „Renato Sanches hat uns um den Transfer gebeten, weil er sich einem Klub anschließen wollte, bei dem er auf kontinuierliche Einsatzzeiten kommt. Die konnten wir ihm leider beim FC Bayern nicht garantieren“, sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

„Es ist geschafft“, vermeldete Lille auf seiner Internetseite. Der portugiesische Nationalspieler habe einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet. „Ich wurde sehr gut aufgenommen und hoffe, dass alles gut für mich wird“, wurde Sanches von seinem neuen Arbeitgeber zitiert. Zu den Transfermodalitäten machten beide Vereine keine Angaben. Nach Informationen des TV-Senders Sky soll die Ablöse 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen betragen.

Renato Sanches hatte zuletzt vehement seinen Wechsel betrieben. Nachdem er beim 2:2 der Bayern gegen Hertha BSC vor einer Woche zum Auftakt der Bundesligasaison nur in den letzten fünf Minuten hatte mitwirken dürfen, hatte der Portugiese in der Mixed Zone verlauten lassen, dass er den Klub verlassen wolle. Der Mittelfeldspieler, der 2016 für eine Ablöse von 35 Millionen Euro nach München gekommen war, bestritt 53 Pflichtspiele für den FC Bayern und erzielte dabei zwei Tore. Mit den Münchnern gewann er zwei deutsche Meisterschaften (2017, 2019) und einmal den DFB-Pokal (2019). In der Saison 2017/18 war der 22-Jährige an den damaligen Premier-League-Klub Swansea City ausgeliehen. (dpa/Tsp)

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