• Deutsch-deutsches Champions-League-Finale: Ist die Bundesliga die beste Liga der Welt?
Deutsch-deutsches Champions-League-Finale : Ist die Bundesliga die beste Liga der Welt?

Wird die Bundesliga künftig langweilig?

Nach dem Finaleinzug von Borussia Dortmund und Bayern München gab es umgehend eine von Bayern-Präsident Uli Hoeneß aufgeworfene Debatte darüber, ob im deutschen Fußball jetzt „spanische Verhältnisse“ kommen werden. In Spanien dominieren Real Madrid und der FC Barcelona die Liga nach Belieben, die einzige Spannung besteht darin, ob in einem Jahr der eine oder der andere Meister wird. Aber die Vereine dahinter wie Atletico Madrid gewinnen trotzdem auch mal einen Europapokal. In Deutschland teilten Dortmund und Bayern die Titel zuletzt unter sich auf, der Vorsprung der Münchner auf den Tabellendritten Leverkusen betrug 26 Punkte.

Die übrigen Bundesligisten sehen die Entwicklung mit Sorge. „Es wird sehr schwierig sein, sich in der kommenden Saison zu verbessern“, sagt Leverkusens Trainer Sami Hyypiä. National besteht also nicht nur gefühlt ein großer Abstand zwischen den beiden Spitzenmannschaften und den anderen, so gesehen dem Rest. Zu den international ganz großen Klubs zählen sich ohnehin nur die Bayern, die dem nationalen Konkurrenten aus Dortmund zuletzt durch das Abwerben von Jungstar Mario Götze gezeigt haben, wer die Führungsrolle auch künftig beansprucht. Dortmunds Trainer Jürgen Klopp sprach denn auch eher von „schottischen Verhältnissen“ – in der dortigen Liga dominiert Celtic Glasgow einsam. Um international spitze zu sein, fehlen Bayern und der ganzen Bundesliga allerdings noch spektakulärere und größere Transfers als der Rekordeinkauf des spanischen Defensivarbeiters Javi Martinez für 40 Millionen Euro vor dieser Saison.

Dominiert die Bundesliga bald durch ihre Finanzkraft den europäischen Fußball? Die Antwort auf der nächsten Seite.

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