DFB-Pokalfinale : Ist der FC Bayern ein schlechter Verlierer?

Die Bayern warteten beim Pokalfinale nicht die Siegerehrung für Frankfurt ab. Sie rechtfertigen ihren schnellen Abgang mit der großen Enttäuschung.

Die Bayern konnten gar nicht schnell genug in die Kabine gehen.
Die Bayern konnten gar nicht schnell genug in die Kabine gehen.Foto: AFP

Spieler und Trainer des FC Bayern München haben nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt ihren schnellen Abgang aus dem Innenraum noch vor der Pokalübergabe im Nachhinein bedauert. „Da muss ich ganz ehrlich zugeben, dass in dem Moment die Spieler und ich sicher nicht dran gedacht haben“, sagte Trainer Jupp Heynckes zu der Szene, die einige Kritik ausgelöst hatte. „Ich möchte das nachholen und Eintracht Frankfurt zum Pokalsieg gratulieren. Die Eintracht ist ein würdiger Pokalsieger.“

Viele hatten sich darüber aufgeregt, dass die Münchner nach der 1:3-Niederlage zu schnell in die Kabine verschwanden und nicht die Siegerehrung für den Gegner abwarteten. „Wenn es respektlos rübergekommen ist, tut es mir leid. Das war nicht unsere Absicht. Da war viel Enttäuschung dabei“, erklärte Abwehrspieler Joshua Kimmich. Mats Hummels sagte: „Das hat wenig mit fehlendem Respekt zu tun. Ich kenne gar nicht den Knigge, wie man sich da verhält.“

Wie Fernsehbilder belegen, hat Stürmer Sandro Wagner seine Medaille sogar in die Ränge des Olympiastadions geworfen. (dpa)

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