Eisbären: Comeback von Louis-Marc Aubry : Raus aus dem Wald, rauf aufs Eis

Zwischen Büchern und Waldspaziergängen wurde es auf Dauer zu langweilig: Nun kann Louis-Marc Aubry wieder aufs Eis – zum ersten Mal am Freitag in Krefeld.

Das war sein bislang letzter Auftritt. Aubry im Spiel gegen Nürnberg (rechts der Ex-Berliner Daniel Fischbuch).
Das war sein bislang letzter Auftritt. Aubry im Spiel gegen Nürnberg (rechts der Ex-Berliner Daniel Fischbuch).Foto: Imago

Louis-Marc Aubry freut sich ganz besonders auf das Spiel der Eisbären Berlin bei den Krefeld Pinguinen am Freitagabend (19.30 Uhr/Magentasport). Schließlich wird der 28 Jahre alte Kanadier dann nach wochenlanger Zwangspause wegen einer Innenband-Teilruptur sein Comeback geben. Am 22. Dezember verletzte sich Aubry im Heimspiel gegen Nürnberg.

„Gerade mit einer Knieverletzung kann man nicht sonderlich viel machen. Das ist wirklich frustrierend“, sagt er. „Aber jetzt ist das Knie hundertprozentig in Ordnung, und ich bin glücklich, dass ich wieder loslegen kann.“

Seit zwei Wochen steht der Mittelstürmer wieder auf Schlittschuhen. Gegen die Langeweile des monotonen Aufbautrainings schob er sogar das Fahrradergometer vom Kraftraum an die Spielfläche im Wellblechpalast, während seine Kollegen auf dem Eis übten. „Es war nett, mal rauszukommen und beim Training zuzuschauen. Das motiviert – und außerdem konnte ich den Spielern folgen und auf dem Fahrrad die Wechsel simulieren“, sagt Aubry.

Ansonsten vertrieb er sich die ungewollte Freizeit mit Büchern und Waldspaziergängen – und damit, seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Doch nun will er die verbleibenden zehn Hauptrundenspiele nutzen, um sich auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten: „Die Play-offs sind die beste Zeit des Jahres“, sagt er. „Dafür möchte ich bereit sein, und damit fange ich jetzt an.“

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