• Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien: Die wichtigsten Infos zum ersten Tag der Fußball-WM

Fußball-WM 2018

Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien : Die wichtigsten Infos zum ersten Tag der Fußball-WM

Um 17 Uhr startet die Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien. Was Sie über die Mannschaften wissen müssen.

Niklas Levinson
Abschlusstraining der Russen vor dem Spiel gegen Saudi-Arabien im Luschnikistadion in Moskau.
Abschlusstraining der Russen vor dem Spiel gegen Saudi-Arabien im Luschnikistadion in Moskau.Foto: dpa/ Antonio Calanni

Das Warten hat ein Ende: Um 17 Uhr startet die Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Eröffnungsspiel im Luschnikistadion in Moskau. Unmittelbar vor dem Auftaktspiel ist eine große Eröffnungsshow geplant. Der Gastgeber startet gegen Saudi-Arabien ins Turnier. Das Spiel können Sie live in der ARD sehen oder im Tagesspiegel-Liveblog verfolgen. Facts und Funfacts über beide Teams:

Russland

Kein WM-Teilnehmer ist in der Fifa-Weltrangliste schlechter platziert als Russland. Die Sbornaja rangiert aktuell auf Platz 70, drei Plätze hinter Saudi-Arabien. Schlechter stehen die Protagonisten des Eröffnungsspiels nur in der Rangliste der Pressefreiheit dar.

Für einen erfolgreichen WM-Auftakt haben sich die Gastgeber kosmische Unterstützung ins Haus geholt. Der Spielball für die Eröffnungspartie befand sich zwei Monate an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Mal schauen, was die irdischen Füße der Russen damit anfangen können.

Aleksandr Kokorin und die beiden Verteidiger Viktor Vasin und Giorgi Jikia fehlen dem russischen Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow allesamt verletzungsbedingt. Kurios: Alle drei erlitten innerhalb von acht Wochen einen Kreuzbandriss.

I. Akinfejew - J. Schirkow, S. Ignaschewitsch, I. Kutepow, I. Smolnikow - R. Sobnin, J. Gasinski, A. Golowin, A. Dsagojew, A. Samedow - F. Smolow

Saudi-Arabien

Saudi-Arabien ist die erste Mannschaft des Asiatischen Fußballverbands, die an einem WM-Eröffnungsspiel teilnimmt. Was Kopfschütteln in Japan und Südkorea hervorrufen dürfte. Die beiden Länder hatten 2002 nämlich Heimrecht. Damals stand das Eröffnungsspiel allerdings noch dem Weltmeister zu.

Was den deutschen der Müller ist, scheint den Saudis der Hausawi zu sein. Also namenstechnisch betrachtet, nicht fußballerisch. Immerhin hören drei von vier Innenverteidigern im saudischen WM-Kader auf den Nachmachen Hausawi. Verwandtschaftsverhältnisse liegen jedoch keine vor.

„Sehr stark, fehlerlos“, schwärmte Oliver Kahn nach dem Testspiel gegen Deutschland über die Torwartleistung von Abdullah Al-Mayouf und übte sich gewissermaßen in Eigenlob. Denn Kahn ist seit vergangenem Herbst saudischer Torwart-Berater.

A. Al-Muaiuf - M- Al-Harbi, Os. Hausawi, Om. Hausawi, J. Al-Schahrani - T. Al-Dschassim, A. Atif, S. Al-Dausari, J. Al-Schehri , F. Al-Muwallad - M. Al-Sahlwai

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