• „Es kam nie eine Antwort“: Kevin-Prince Boateng wollte im Winter zu Hertha BSC wechseln

„Es kam nie eine Antwort“ : Kevin-Prince Boateng wollte im Winter zu Hertha BSC wechseln

Der Berliner Kevin-Prince Boateng hatte im Winter Visionen, was die Zukunft von Hertha BSC anging. Allerdings zeigte Jürgen Klinsmann kein Interesse.

Rückkehr nach Berlin? Hätte sich Kevin-Prince Boateng im Winter vorstellen können.
Rückkehr nach Berlin? Hätte sich Kevin-Prince Boateng im Winter vorstellen können.Foto: Imago

Der gebürtige Berliner Kevin-Prince Boateng wollte im Winter zu Hertha BSC zurückkehren. Das hat er im Gespräch mit dem „Spiegel“ verraten. Er habe Jürgen Klinsmann, der damals Trainer in Berlin war, eine Nachricht geschickt, „aber es kam nie eine Antwort“, berichtet Boateng.

Stattdessen wechselte der 33-Jährige leihweise vom AC Florenz zu Besiktas Istanbul. Boateng durchlief mehrere Jugendmannschaften von Hertha BSC und verließ den Klub erst 2007 Richtung Tottenham Hotspur.

Es war einmal. Bis 2007 warf sich Kevin-Prince Boateng das Hertha-Dress über.
Es war einmal. Bis 2007 warf sich Kevin-Prince Boateng das Hertha-Dress über.Foto: Imago

Für die Zukunft des Berliner Bundesligisten hatte Boateng bereits Visionen. „Dann hätte ich im Sommer einfach das Telefon genommen und den Götze angerufen und den Draxler und gesagt: Kommt her, Jungs, lasst uns hier was aufbauen“, sagt Boateng.

Die Namen von Mario Götze und Julian Draxler geisterten, seitdem Investor Lars Windhorst in Berlin eingestiegen ist, immer wieder durch die Transfer-Gerüchteküche. „Das war so mein Plan, dass ich Hertha wieder attraktiv machen könnte“, sagt Boateng.

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Seine Visionen beschränkten sich dabei nicht nur aufs Sportliche. Eine weitere Idee war, die Stadionhymne zu revolutionieren. „Wir hätten dann mit Berliner Rappern zusammengearbeitet, die auch den Fußball lieben, und hätten so alle mit reingezogen“, sagt Boateng. „Wir hätten ein neues Nach Hause-Lied geschrieben, einen Remix der Stadionhymne.“ (Tsp)

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