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Fans des 1. FC Köln : Üble Beleidigungen gegen Ron-Robert Zieler

Ron-Robert Zieler vom VfB Stuttgart wurde von Fans des 1. FC Köln auf geschmackloseste Art beleidigt. Nun entschuldigte sich der Klub.

Stuttgarts Torwart Ron-Robert Zieler (r-l) im Zweikampf mit Frankfurts Ante Rebic und Simon Falette.
Stuttgarts Torwart Ron-Robert Zieler (r-l) im Zweikampf mit Frankfurts Ante Rebic und Simon Falette.Foto: dpa

Der 1. FC Köln verurteilt seine Ultras für deren üble Anfeindungen gegen Fußballprofi Ron-Robert Zieler. Der 29 Jahre alte Torwart des Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart war bei der Kölner 2:3 (1:2)-Niederlage aus der Südkurve massiv beleidigt worden. Deshalb hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ein Ermittlungsverfahren gegen den FC eingeleitet. Der 1. FC Köln soll nun zeitnah Stellung beziehen und zudem den oder die Täter ermitteln. Danach werde der Kontrollausschuss über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

„Der FC verurteilt dieses Verhalten und bittet Zieler um Entschuldigung“, teilte der Tabellenletzte am Montag mit. Der Klub versuche, den oder die Täter zu ermitteln und behalte sich Konsequenzen gegen diese Personen vor.

„Was am Sonntag offenbar von einem oder einigen FC-Ultras über Megafon in Richtung des Torwarts des VfB Stuttgart gerufen wurde, geht über eine im Stadion noch tolerierbare Wortwahl weit hinaus und widerspricht allen Werten des FC“, hieß es weiter. Doch das scherte die Capos aus der Südkurve wenig. Laut "Express" riefen diese Sätze wie "Zieler, warum bringst du dich nicht um?" oder "Deine Mutter ist mit Enke verwandt" in Richtung des Torhüters.

"Was soll ich machen? Natürlich höre ich das"

Vom VfB Stuttgart gab es zu den Vorfällen keine eigene Stellungnahme. Die Schwaben seien einverstanden mit der Vorgehensweise des FC. Der VfB stimme mit den Kölnern hierbei überein, hieß es vom Verein.

Der in Köln geborene Zieler sagte der Zeitung „Express“, er habe die Anfeindungen registriert. „Was soll ich machen? Natürlich höre ich das, der Typ steht ja fünf Meter hinter mir. Ich nehme das sportlich, als Torwart ist man einiges gewohnt“, sagte Zieler. (dpa)

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