Sport : Fifa verbietet religiöse Symbole beim Fußball

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Manchester - Die Hüter der Fußball-Regeln haben das Tragen von religiösen, politischen und persönlichen Symbolen an der Ausrüstung der Spieler verboten. Auf der jährlichen Sitzung beschloss das International Football Association Board am Wochenende in Manchester zudem verbindliche Kriterien für weitere Versuche mit Torlinien-Systemen wie dem „Chip im Ball“.

Insgesamt wurden vier Grundvoraussetzungen beschlossen, nachdem der deutsche Sportartikelhersteller Adidas und der englische Verband FA ihre Technologien präsentiert hatten. Neben der Beschränkung auf den Einsatz auf der Torlinie muss das System fehlerfrei und exakt arbeiten. Bisher war der „Chip im Ball“ an technischen Unzulänglichkeiten gescheitert.

Das Gremium, in dem die vier britischen Verbände je eine Stimme besitzen und die Fifa als Vertreterin der übrigen Verbände ebenfalls vier Stimmen inne hat, beschloss außerdem, dass Spieler beim Torjubel ihr Gesicht beziehungsweise ihren Kopf nicht mit einer Maske oder einem ähnlichen Gegenstand bedecken dürfen. Religiöse Symbole sind fortan nicht mehr erlaubt. dpa

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