Kurioses von der WM : Belgier Batshuayis trifft den Pfosten - und dann sich selbst

Der Borussia-Dortmund-Spieler Michy Batshuayi wollte eigentlich nur jubeln - und sorgte dann für Schadenfreude in den sozialen Medien.

Zum Kopfzerbrechen. Michy Batshuayi wusste selbst nicht, warum er sich selbst den Ball ins Gesicht schoss.
Zum Kopfzerbrechen. Michy Batshuayi wusste selbst nicht, warum er sich selbst den Ball ins Gesicht schoss.Foto: AFP

Mit diesem Auftritt könnte Michy Batshuayi in jeder Pannenshow im Fernsehen auftreten. Nach dem sehenswerten Führungstor von Teamkollege Adnan Januzaj beim 1:0 gegen England wollte der Belgier bei der Fußball-WM noch einmal kraftvoll ins Netz schießen. Nur: Er traf den Pfosten, und von dort prallte der Ball mit voller Wucht gegen den Kopf des Stürmers von Borussia Dortmund. „Warum bin ich so blöd?“, fragte sich der 24-Jährige nach der Begegnung via Twitter. Das fragten ihn auch viele Twitter-Nutzer, überwiegend im Spaß.

Batshuayis Problem war nicht die Panne an sich, sondern dass die Szene prominent von TV-Kameras eingefangen wurde und sich der Spott in den Sozialen Medien so schnell breit machte. Gewöhnlicher Jubel sei überschätzt, „also musste ich etwas Neues kreieren“, scherzte Batshuayi. Dem BVB-Profi sei in dem Moment, in dem er auf sein Handy geblickt habe, sofort klar gewesen, dass sein Fehlschuss die Runde mache.

Aber nicht nur in den Sozialen Medien bekam der Stürmer etwas Spott ab. Auch der belgische Nationaltrainer Roberto Martinez kommentierte Batshuayis Fauxpas mit den Worten: „Hoffentlich kopiert das niemand.“

Im nächsten Spiel wird Batshuayi vermutlich nicht in der Startelf der Belgier stehen. Denn Toptorjäger Romelu Lukaku ist nach seiner Knöchelverletzung wieder voll einsatzbereit. „Romelu ist komplett fit. Er hat keine Probleme mehr. Er ist bei 100 Prozent“, sagte Nationaltrainer Martínez im Trainingscamp in Dedowsk am Freitag. Einem Einsatz des viermaligen Torschützen im Achtelfinale gegen Japan am Montag (20 Uhr/ZDF) steht damit nichts mehr im Weg.

Lukaku hatte beim 5:2 gegen Tunesien einen Schlag auf den Knöchel erlitten und war für das abschließende Gruppenspiel gegen England ausgefallen. Gegen Panama und Tunesien hatte er als erster Spieler seit Maradona 1986 zwei WM-Doppelpacks nacheinander erzielt. Auch die lange Zeit verletzten Thomas Vermaelen und Vincent Kompany haben auf ihre Einsätze gegen England positiv reagiert. (dpa)

Jetzt neu: Wir schenken Ihnen 4 Wochen Tagesspiegel Plus!