Nur ein Schalker Offensivspieler zeigte Normalform

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Leverkusen - Schalke 2:0 : Leverkusen lässt Schalke keine Chance

Dass sich die Gäste überhaupt eine Tormöglichkeit in der ersten Hälfte herausspielen konnten, hatten sie dem bis dahin einzigen Offensivspieler in Normalform zu verdanken. Julian Draxler hatte den Ausgleich nach einer schönen Einzelleistung auf dem Fuß, scheiterte aber an Leverkusens Torhüter Bernd Leno.

Ansonsten waren die Schalker an Harmlosigkeit kaum noch zu unterbieten. Die Überlegenheit der Leverkusener nahm zunehmend kuriose Ausmaße an. Von Minute zu Minute wurden die Schalker schwächer, während ihr Trainer immer wütender wurde. Kaum noch ein Pass fand den eigenen Mitspieler, so gut wie kein Zweikampf ging zu ihren Gunsten aus. Die Leverkusener liefen ein ums andere Mal auf das gegnerische Tor zu, und es war nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Treffer fallen würde. Lars Bender war nach 61 Minuten schon sehr nahe dran, als er den Pfosten traf. Fünf Minuten später erhöhte Stefan Kießling zum 2:0. Kurz darauf verhinderte Torhüter Lars Unnerstall gegen Gonzalo Castro einen noch höheren Rückstand.

Die Schalker zeigten besorgnisererrgende Auflösungserscheinungen. Wie blank die Nerven auf Seiten der Gäste lagen, zeigte sich spätestens bei der Auswechslung von Jefferson Farfan, als der Peruaner und Stevens lautstark miteinander diskutierten. Die Schalker stellten ihre Offensivbemühungen vollständig ein, während Leverkusen Chance um Chance vergab. Die Rheinländer konnten es sich sogar leisten, einen Elfmeter zu verschießen. Unnerstall parierte zehn Minuten vor Schluss gegen Kießling.

Und nur eine Minute später musste auch noch Kyriakos Papadopoulos nach Gelb-Rot vom Platz, was das Schalker Debakel komplettierte.

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