• Magazin "Capital" berichtet: Hertha BSC will 40 Millionen Euro durch Investoren einnehmen

Magazin "Capital" berichtet : Hertha BSC will 40 Millionen Euro durch Investoren einnehmen

Die Summe wäre die größte, für die sich ein Bundesliga-Klub auf dem Kapitalmarkt geöffnet hat. Sie könnte mit dem geplanten Stadionbau zusammenhängen.

Branchenprimus? Hertha BSC will viel Geld durch Anleihen einnehmen.
Branchenprimus? Hertha BSC will viel Geld durch Anleihen einnehmen.Foto: Oliver Mehlis/dpa

Fußball-Bundesligist Hertha BSC will sich dem Kapitalmarkt weiter öffnen. Wie das Magazin "Capital" berichtet, will die Hertha-Geschäftsleitung 40 Millionen Euro durch Anleihen von Investoren einnehmen. Die Laufzeit soll fünf Jahre betragen. Für so viel Geld hat sich bislang noch kein Bundesliga-Klub geöffnet. „Momentan wollen wir mit der Form der strukturierten Anleihe potenzielle Investoren ansprechen und versuchen, für uns zu gewinnen", teilte ein Klub-Sprecher auf Anfrage von "Capital" mit.

Wie Hertha BSC den Millionenbetrag reinvestieren will, ist offen. "Capital" spekuliert, dass die geplante Anleihe mit dem geplanten Bau eines neuen, eigenen Stadions auf dem Olympia-Gelände zusammenhängen könnte. Das will der Verein vollständig privat finanzieren.

Hertha BSC ist nicht der erste Bundesliga-Verein, der diesen Investitionsschritt geht. Zuvor haben bereits der jetzige Zweitligist Hamburger SV (bis zu 40 Millionen Euro) und der FC Schalke 04 (zwei Anleihen über insgesamt 50 Millionen Euro), laut "Capital", auch Bonds bei Banken, Versicherungen und Pensionsfonds platziert. Nach Daten der Deutschen Fußball Liga (DFL) standen zum 30. Juni 2017 bei den 18 Clubs der Fußball-Bundesliga insgesamt 90 Millionen Euro an Anleihen aus. In der zweiten Liga waren es 14 Millionen Euro, wie Recherchen von "Capital" ergaben. (Tsp)

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