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Maximilian Reinelt : Ruder-Olympiasieger stirbt beim Skilanglauf

Maximilian Reinelt, Olympiasieger von Rio, ist am Samstag beim Skifahren in St. Moritz verstorben. Er soll beim Langlaufen zusammengebrochen sein.

Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt (M.) ist am Sonntag gestorben.
Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt (M.) ist am Sonntag gestorben.Foto: Imago

Im Alter von 30 Jahren ist Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt am Sonntag beim Skifahren im Schweizer St. Moritz gestorben. Das teilte der in Dortmund ansässige Deutschlandachter am Montag mit. Laut der "tz" sei der Zwischenfall am Samstagnachmittag passiert. „Wir waren vor Ort, um Hilfe zu leisten und die Rettungskräfte einzuweisen“, sagte eine Polizeisprecherin. „Wir wurden gerufen, weil jemand aufgefunden wurde, er war zusammengebrochen.“ Ob Maximilian Reinelt direkt vor Ort oder in der Klinik gestorben ist, konnte laut der "tz" zunächst nicht gesagt werden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Sicher scheint nur, dass Reinelt nicht bei einem Ski-Unfall ums Leben kam, sondern aufgrund eines medizinischen Notfalls. Die "Bild" will aus Rudererkreisen erfahren haben, dass Reinelt Langlaufen gewesen sein soll.

Reinelt hatte eine sehr erfolgreiche Karriere

Der gebürtige Ulmer wurde mit dem Achter 2012 in London Olympiasieger und holte 2016 in Rio de Janeiro Silber. Er wurde zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Der Mediziner beendete seine Karriere nach den Spielen in Brasilien. „Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten“, schrieb der Deutschlandachter in der Mitteilung.

Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, teilte mit: „Maximilian Reinelt ist einer der ganzen großen Athleten des deutschen Rudersports und darüber hinaus ein sehr sympathischer Mensch, dem es gelungen ist, Leistungssport und seine berufliche Ausbildung zum Arzt mit großem Erfolg zu verbinden. Dies macht seinen Tod beim Sport so besonders tragisch.“ Bach hatte Reinelt in London die Medaille umgehängt.

Siegfried Kaidel, der Präsident des Deutschen Ruderverbandes, teilte mit: „Auch nach seinem Karriereende hat er sich sehr für den Rudersport engagiert. Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig.“ In der kommenden Woche wollte Reinelt das U23-Team als Mannschaftsarzt ins Trainingslager nach Mequinenza (Spanien) begleiten. (Tsp/dpa)

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