Megakampf : Manny Pacquiao will Floyd Mayweather boxen

Der philippinische Boxweltmeister und Politiker nimmt die Herausforderung Mayweathers wohl an. Es geht ums Prestige und um sehr viele Millionen.

Auf ein Neues. Am 5. Juni 2015 standen sich Floyd Mayweather Jr. (l.) und Manny Pacquiao während ihres Weltergewicht-Titelkampfes in Las Vegas schon mal gegenüber, Mayweather gewann.
Auf ein Neues. Am 5. Juni 2015 standen sich Floyd Mayweather Jr. (l.) und Manny Pacquiao während ihres Weltergewicht-Titelkampfes...Foto: John Locher/AP/dpa

Der philippinische Boxweltmeister Manny Pacquiao will das Angebot von US-Superstar Floyd Mayweather für einen Rückkampf annehmen. Die Verhandlungen über eine Neuauflage des vor mehr als drei Jahren ausgetragenen Duells sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden, zitierten philippinische Medien am Montag den 39 Jahre alten Pacquiao. Möglich sei ein Termin im Dezember.

Pacquiao ist Politiker in seinem Land und derzeit als Senator tätig. Wegen der Haushaltsberatungen bis Mitte Dezember hat der Boxer Terminprobleme für die Vorbereitung eines Kampfes.

Mayweather soll dem Filipino das Angebot am vergangenen Samstag unterbreitet haben, als sich beide bei einem Konzert in Tokio trafen. Für ihr erstes Duell im Mai 2015 in Las Vegas hatten die beiden Weltergewichtler mehrere Jahre verhandelt.

Großer Zahltag

Pacquiao hatte den unspektakulären Kampf nach Punkten verloren. Das weltweit vermarktete Duell mit horrenden Eintrittspreisen war ausschließlich im Pay-TV ausgestrahlt worden. In Deutschland kostete ein TV-Zugang bis zu 30 Euro.

Der als einer der reichsten Sportler der Welt geltende Mayweather soll 220 Millionen Dollar, Pacquiao ein Drittel weniger eingenommen haben. „Es wird ein weiterer neunstelliger Zahltag“, hat Mayweather bereits frohlockt.

Der Amerikaner hatte seine aktive Laufbahn ursprünglich im September 2015 beendet, gab aber im vergangenen Sommer ein siegreiches Comeback gegen den irischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor. Das sollte nach eigenem Bekunden sein definitiv letzter Auftritt im Ring gewesen sein. (dpa)

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