• Nach dem Disput zwischen Neuer und ter Stegen: Löw will den Konkurrenzkampf im Tor offenhalten

Nach dem Disput zwischen Neuer und ter Stegen : Löw will den Konkurrenzkampf im Tor offenhalten

Zwischen Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen gab es zuletzt Diskussionen um die Nummer eins bei der Nationalelf. Jetzt äußerte sich der Bundestrainer.

Alles offen? Joachim Löw will den Wettbewerb zwischen Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen.
Alles offen? Joachim Löw will den Wettbewerb zwischen Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen.Foto: Schüler/imago

Joachim Löw will von seinem Kurs bei der Torwart-Auswahl trotz der jüngsten Differenzen zwischen Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen nicht abweichen. „Wir alle können uns doch nur freuen, mit Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen zwei Weltklassetorhüter zu haben“, sagte der Bundestrainer der „Bild“-Zeitung.

„Es ist doch klar, dass jeder einzelne ehrgeizig ist und auch spielen will, in der Nationalmannschaft brauchen und wollen wir diesen Konkurrenzkampf.“ Löw hatte in diesem Jahr einen Zweikampf zwischen dem Münchner Neuer und ter Stegen vom FC Barcelona ausgerufen, nachdem er zuvor den Bayern-Kapitän für den Sommer 2020 schon zum EM-Torhüter ernannt hatte.

„Andy Köpke und ich stehen zu unserem Wort, dass auch Marc seine Chancen bei uns bekommen wird. Wir können seine Enttäuschung verstehen, doch es ist nun mal so, dass nur einer spielen kann“, sagte Löw jetzt. Bei den Länderspielen im Juni sei er für die Startelf eingeplant gewesen, „da war er leider angeschlagen“, bemerkte Löw. Der Chefcoach sagte weiter: „Manu hat bei uns zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt. Er ist unser Kapitän.“

Ter Stegen hatte nach den jüngsten zwei EM-Qualifikationsspielen seine Enttäuschung geäußert: „Diese Reise mit der Nationalmannschaft war für mich persönlich ein schwerer Schlag.“ DFB-Kapitän Neuer appellierte an den Teamgeist und erwiderte: „Ich weiß nicht, ob uns das hilft.“

Aktuell will sich Neuer zu dem Thema nicht mehr äußern: „Ich habe mein Statement das erste Mal abgegeben, jetzt geht es für mich einfach um die Spiele und um den Verein und um das, was auf dem Platz ist.“ (dpa)

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