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Randale in Brandenburg: Hertha- und Hansa-Fans gehen aufeinander los

Hansa- und Hertha-Anhänger prügeln sich in Brandenburg an der Havel. Beide Gruppen waren von Berlin unterwegs im Zug in Richtung Magdeburg.

Anhänger der Zweit- und Drittliga-Fußballklubs Hertha BSC und Hansa Rostock haben sich am Samstagmorgen auf dem Bahnhof Brandenburg/Havel tätliche Auseinandersetzungen geliefert. Als Folge dessen wurde den Rostock-Fans die geplante Weiterfahrt zu einem Spiel nach Dortmund untersagt, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Zudem wurden 56 Rostocker zeitweise in Gewahrsam genommen und erhielten Anzeigen wegen Landfriedensbruchs.

Die etwa 180 Hertha-Fans, die zum Spiel nach Braunschweig wollten, und 60 Rostocker Anhänger befanden sich dem Sprecher zufolge zufällig in dem gleichen Regionalexpress aus Berlin. In Brandenburg/Havel wollten sie den Angaben zufolge gegen 03.40 Uhr in den gleichen Regionalzug in Richtung Magdeburg umsteigen. Auf dem Bahnhof seien die teilweise Vermummten dann aufeinander losgegangen, es seien auch Steine und Flaschen geflogen, hieß es weiter. Später flüchteten die Rostocker in die Stadt, während die Hertha-Anhänger wie geplant in ihren Zug stiegen.

Als die Hansa-Fans zum Bahnhof zurückkehrten, wurden sie von Einsatzkräften von Bundes- und Landespolizei in Gewahrsam genommen und dann zurück nach Berlin begleitet. Der größte Teil der Rostock-Fans stammt dem Sprecher zufolge aus dem Berliner Umland. Aussagen über die Auseinandersetzung hätten die Anhänger bei der Polizei nicht machen wollen. (dapd)

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