Spekulationen um Bayern-Star : Wechselt Thomas Müller noch im Winter?

Wie der „Kicker“ erfahren haben will, soll Inter Mailand Interesse an Thomas Müller haben. Die Italiener wollen den Bayern-Spieler wohl schon im Winter holen.

Wohin des Wegs, Thomas Müller?
Wohin des Wegs, Thomas Müller?Foto: dpa

Die Spekulationen um die Zukunft von Thomas Müller beim FC Bayern gehen weiter. Der italienische Fußball-Traditionsclub Inter Mailand will den 30-Jährigen nach einem Bericht des „Kicker“ noch in dieser Saison verpflichten. Das Fachblatt schrieb am Donnerstag, dass der Champions-League-Teilnehmer mit Trainer Antonio Conte „sein Interesse intensiviert. Und zwar für einen Wechsel im Winter“.

Der Tabellenzweite der Serie A wollte den ehemaligen Nationalspieler offenbar schon im Sommer nach Italien lotsen und könnte nun einen neuen Versuch unternehmen. Auch das schon in der Vergangenheit bestehende Interesse von Manchester United soll wieder neu gegeben sein. Der englische Rekordmeister würde den Weltmeister von 2014 laut „Sport Bild“ gerne im Winter verpflichten.

Dass der deutsche Serienchampion Müller aber im Januar ziehen lässt, ist sehr unwahrscheinlich. Bei der Reise der Münchner zu Olympiakos Piräus (3:2) hatte Präsident Uli Hoeneß noch einmal betont: „Keiner im Verein hat Interesse, Thomas zu beschädigen, keiner will ihn loswerden.“ Der Ur-Bayer Müller genieße höchstes Ansehen im Klub. Zu den neuen Spekulationen aus Italien erklärte ein Inter-Sprecher: „Wir kommentieren Transfer-Nachrichten nie.“

Müller hatte zuletzt sechs Spiele lang nicht mehr in der Stammelf von Trainer Niko Kovac gestanden und seine Unzufriedenheit mit der Situation zum Ausdruck gebracht. Er sagte, er müsse sich über seine Zukunft in München trotz eines Vertrages bis 2021 Gedanken machen, sollte für ihn weiter nur die Rolle als Ersatzspieler vorgesehen sein.

Mehr zum Thema

Im Champions-League-Spiel am Dienstag in Piräus kehrte Müller dann aber wieder in die Anfangsformation zurück und glänzte als Vorbereiter. „Ich versuche, mich aufs Fußballspielen zu konzentrieren. Langsam können die ganzen Diskussionen auch mal ein bisschen zu Ende gehen“, sagte er danach. (dpa)

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!

2 Kommentare

Neuester Kommentar