Spitzname für Rosenheim-Stürmer : Korbinian Linner heißt jetzt "Zecke"

Der Stürmer vom TSV Rosenheim Korbinian Linner wurde von 19 Zecken gebissen. Noch ist er angeschlagen. Für das Spiel gegen Buchbach soll er wieder auf dem Platz stehen.

Lena Rohde
Mit dem Sommer steigt die Gefahr durch Zecken.
Mit dem Sommer steigt die Gefahr durch Zecken.Foto: dpa/Patrick Pleul

Seinen Spitznamen „Zecke“ muss der ehemalige Herthaner Andreas Neuendorf nun wahrscheinlich abgeben. Oder ihn zumindest in „Mini-Zecke“ umändern. Korbinian Linner, Stürmer vom TSV 1860 Rosenheim, kann den einen Zeckenbiss von Neuendorf bei weitem übertreffen. Er wurde vergangene Woche von neunzehn dieser Tierchen auf einmal gebissen. Eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit.

Nach einem Spaziergang am Königssee wollte Linner noch baden gehen und legte sein T-Shirt im Gras ab. Daraufhin seien die Zecken wohl da rein gekrabbelt, sagt Linner. Der 24-Jährige bemerkte dies jedoch erst am Abend unter der Dusche.

Einige habe er selbst entfernt, bei den anderen habe ihm sein Bruder mit einer Zeckenzange geholfen. Die letzte sei dann sogar erst am nächsten Tag beim Hausarzt entfernt worden. Nachdem ihm mehrmals Blut abgenommen wurde, bestand der Verdacht auf Borreliose.

Neuer Spitzname für Linner

Mittlerweile gehe es Linner besser, Antibiotika müsse er auch nicht mehr nehmen. Beim Training mit seiner Mannschaft war er bereits wieder dabei, kam allerdings „ziemlich schnell außer Atem“, wie er selbst feststellt. Für das nächste Spiel am Freitag gegen Buchbach sei er bereits fest für den Kader eingeplant. Es wird sich zeigen, wie lange er dann mithalten kann.

Den neuen Namen bei seinen Teamkollegen „Zecke“ trägt er wohl zu recht. Er habe allerdings nicht vor, diesen auf sein Trikot schreiben zu lassen, wie es Andreas „Zecke“ Neuendorf gemacht hat. Der Vergleich mit einem ehemaligen Bundesligaspieler gefällt dem Bayer aber trotzdem.

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