Strukturreform bei der DFL : Mehr Macht für Christian Seifert

Die 36 Profiklubs verschaffen dem Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga weitere Kompetenzen. Das Amt des Präsidenten wird abgeschafft.

Mann mit Macht. Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga (DFL).
Mann mit Macht. Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga (DFL).Foto: Arne Dedert/dpa

Bei der Deutschen Fußball Liga wird es keinen Nachfolger für den ausscheidenden DFL-Präsidenten Reinhard Rauball geben. Die 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga einigten sich bei ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag in Neu-Isenburg darauf, dass der ehrenamtliche Posten abgeschafft wird. Stattdessen tritt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert künftig auch als Sprecher des Präsidiums auf. Der 50 Jahre alte Topmanager erhält damit weitere Kompetenzen.

„Das Amt des Präsidenten ist künftig nicht mehr vorgesehen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung (Seifert) wird künftig automatisch die Arbeit des Präsidiums koordinieren“, sagte Rauball bei einer Pressekonferenz. Der 72-Jährige, zugleich Präsident von Borussia Dortmund, hört wie schon länger angekündigt zur Generalversammlung am 21. August auf. Damit leitete die Dachorganisation wie erwartet ihre Strukturreform ein. Die DFL besteht aus einer zweigliedrigen Organisation mit GmbH und e.V. Der Schritt zu einer eingleisigen Organisation bedürfe noch einer größeren rechtlichen Prüfung, so Rauball. (dpa)

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