Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

-

Es gibt Hoffnung. Gerald Asamoah übt wieder mit der Mannschaft, die Verletzung von Gustavo Varela ist doch kein Kreuzbandriss, Peter Lövenkrands und Christian Pander sind im Aufbautraining. Doch die Zeit wird knapp, nach den beiden Heimniederlagen ohne ein eigenes Tor ist jetzt die Schalker Tabellenführung in Gefahr. Und gerade im Angriff sieht es ohne Varela und Lövenkrands nicht gut aus, weil zudem Lincoln noch vier Wochen gesperrt ist und Halil Altintop das Tor nicht trifft.

Trainer Mirko Slomka baut weiter auf sein erfolgreiches 4-3-3-System, doch am Samstag in Hannover muss wohl schon der 18-jährige Mittelfeldspieler Mesut Özil links stürmen, wenn Slomka den gerade erst genesenen Sören Larsen noch schont und nicht mit Hamit Altintop einen vierten Mann ins Mittelfeld stellt. Dort sichern die defensiv eingestellten Kobiaschwili, Bajramovic und Ernst ab, die sich abwechselnd auch mit nach vorne einschalten. Ihr Beitrag für das Offensivspiel ist aber überschaubar, weil Schalke schnell über außen angreift, vor allem, wenn Lincoln fehlt.

Ohne den Spielmacher und seine Pässe bleibt den Schalkern nur das hohe Tempo ihrer Angriffe als wirksame Waffe. Doch Özil und auch Halil Altintop sind keine für Schnellangriffe prädestinierten Spieler, die Kevin Kuranyi bei Kontern in der Mitte mit Flanken versorgen können. Etwas anderes, als an dieser Spielweise festzuhalten, bleibt Slomka dennoch nicht übrig. Schalke hat keine Mannschaft, die auf 0:0 spielen und auf ein spätes Tor nach einer Standardsituation hoffen kann. Und gewinnen müssen die Schalker. Also muss mit angreifen, wer vorne irgendetwas kann.

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar