Volleyball : BR Volleys streben sechsten Bundesliga-Sieg in Folge an

Gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen können die BR Volleys am Samstag in der Max-Schmeling-Halle ihre Siegesserie in der Liga fortsetzen.

Sieg Nummer sechs? Die Chancen stehen gut für die BR Volleys um Jeffrey Jendryk (M.).
Sieg Nummer sechs? Die Chancen stehen gut für die BR Volleys um Jeffrey Jendryk (M.).Foto: dpa

Noch zwei Heimspiele stehen für die BR Volleys vor dem Beginn der Play-offs an. Das erste der beiden bestreiten die Berliner an diesem Samstag (18.30 Uhr) gegen Königs Wusterhausen. Es ist ein Berlin-Brandenburg-Derby in der Max-Schmeling-Halle. Und die Rollen sind klar verteilt: Alles andere als ein klarer Erfolg für die Volleys wäre eine Überraschung.

Die Partie ist bereits das dritte Duell der beiden Teams in dieser Saison. Sowohl im Pokal als auch in der Liga siegten die Berliner auswärts mit 3:0. In bislang 28. Bundesliga-Derbys gingen die Volleys nur einmal als Verlierer vom Parkett. Mit 40 Punkten rangieren die Gastgeber derzeit auf Platz vier - und das soll möglichst noch nicht die Hauptrunden-Endplatzierung sein.

Enard hofft auf Leistung wie gegen Alpenvolleys

„Gegen die Netzhoppers müssen wir genauso auftreten wie in den letzten Bundesligapartien. Im Heimspiel gegen die Alpenvolleys haben wir vieles richtig gemacht. Eine solche Leistung benötigen wir immer, egal wie der Gegner heißt“, sagt Volleys-Trainer Cedric Enard. Er hofft, dass seinem Team das 0:3 in der Champions League am Mittwoch in Belchatow nicht nachhängt. Die Niederlage war in den Augen des Franzosen jedoch kein Rückschlag: „Wir haben eine gute Form, die wir jetzt bis in die Play-offs tragen müssen.“

Die Play-offs sind auch für die Netzhoppers das Ziel. Sie stehen mit 18 Punkten auf Rang neun und liefern sich einen Dreikampf um die Play-off-Teilnahme mit Herrsching und Bühl. Laut Außenangreifer Dirk Westphal, der von 2005 bis 2009 für den SCC Berlin spielte, "besitzen wir die vermeintlich schlechteste Ausgangsposition. Unser Restprogramm hat es in sich und ist das wahrscheinlich anspruchsvollste aus dieser Dreiergruppe". Und die Volleys wollen dafür sorgen, dass die Ausgangsposition zumindest nach dem Samstag nicht besser ist. (Tsp)

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