Vor Auswärtsspiel in Lüneburg : Den BR Volleys fehlen noch zwei Siege

Der Hauptrunden-Sieg in der Volleyball-Bundesliga ist für die BR Volleys zum Greifen nah. Auswärts in Lüneburg taten sie sich allerdings immer schwer.

Schwierige Auswärtsaufgaben. Volleys-Coach Cedric Enard stimmt seine Spieler ein.
Schwierige Auswärtsaufgaben. Volleys-Coach Cedric Enard stimmt seine Spieler ein.Foto: Andreas Gora/dpa

Der Spitzenplatz zum Ende der Hauptrunde ist für die BR Volleys zum Greifen nahe. Zwei Siege aus den abschließenden fünf Partien brauchen die Berliner noch, um sich aus eigener Kraft als topgesetztes Team für die Playoffs zu qualifizieren. Den nächsten Schritt will der noch ungeschlagene Tabellenführer, nach dem souveränen 3:0-Sieg gegen Herrsching am Mittwoch, schon am Samstag (19 Uhr/sporttotal.tv) beim Fünften SVG Lüneburg in der CU-Arena von Hamburg-Neugraben machen.

Auswärtsspiele gegen die Niedersachsen waren für die Volleys jedoch noch nie ein Vergnügen. Von insgesamt acht Pflichtspielen bei den Lüneburgern hat der deutsche Meister erst zwei gewonnen. „Es wird Zeit, dem Ganzen mal ein Ende zu setzen“, fordert Manager Kaweh Niroomand.

Hinspiel gewannen BR Volleys mit 3:0

Die SVG Lüneburg ist diese Saison bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben. 23 Punkte Abstand trennen sie inzwischen von den BR Volleys. „Die teilen das Schicksal der Vereine, die immer wieder talentierte Spieler haben, die aber dann, wenn sie besser geworden sind, woanders hingehen“, beurteilt Niroomand die Probleme beim Gegner. Zu Saisonbeginn war unter anderem Angreifer Cody Kessel zu den Volleys gegangen.

Das Hinspiel gegen Lüneburger hatten die Volleys Mitte November klar mit 3:0 gewonnen. Für die Berliner bildet die Partie in Hamburg den Auftakt zu einer Serie von fünf Auswärtsspielen nacheinander in der Bundesliga und der Champions League, dazu kommt als vorläufiger Saisonhöhepunkt das deutsche Pokalfinale am 16. Februar gegen Düren in Mannheim. „Der Februar wird ziemlich stressig für uns“, ahnt Volleys-Libero Julian Zenger. „National wollen wir weiter konstant erfolgreich sein und international mitnehmen, was irgendwie möglich ist.“ (dpa)

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