• Wasserball-EM in Budapest: Deutsche Männer gehen mit „Mutmacher“ in den Kampf ums Viertelfinale

Wasserball-EM in Budapest : Deutsche Männer gehen mit „Mutmacher“ in den Kampf ums Viertelfinale

Deutschlands Wasserballer dürfen bei der EM auf die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation hoffen. Nächster Gegner ist Vize-Weltmeister Spanien.

Olympia bleibt das Ziel. Die deutschen Wasserballer um Marin Restovic sind noch gut im Rennen.
Olympia bleibt das Ziel. Die deutschen Wasserballer um Marin Restovic sind noch gut im Rennen.Foto: Imago/Insidefoto

Beim Kampf um eine Rückkehr auf die olympische Bühne ist Spanien der nächste Gegner für Deutschlands Wasserballer. Am Montag (16.00 Uhr) geht es bei der EM in Budapest gegen den WM-Zweiten um den Einzug ins Viertelfinale. Der Verlierer spielt um die Plätze neun bis zwölf, was der Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm weiter die Chance auf die Teilnahme am Qualifikationsturnier Ende März in Rotterdam offen halten würde.

„Unser Ziel ist nach wie vor, uns für die Olympia-Qualifikation zu qualifizieren und dafür reicht Platz neun und zehn wahrscheinlich. Da müssen wir alles dransetzen, dass wir eine andere Mentalität ins Wasser bringen“, sagte Stamm nach dem 3:10 gegen Montenegro.

Bundestrainer Stamm kritisiert Einstellung der Mannschaft

Jetzt geht es gegen Spanien weiter, gegen das kurz vor der EM in einem Test ein 10:10 als „Mutmacher“, so Stamm, erreicht wurde. „Mit der Einstellung von heute werden wir da sicherlich auch Haue kriegen“, befürchtete der Bundestrainer am Samstag. „Aber auch das nächste Spiel ist, glaube ich, nicht unser Endspiel. Unser Endspiel wird dann danach vielleicht sein.“

Durch den Sieg in der Gruppe gegen die Slowakei machte die deutsche Mannschaft trotz einer weiteren Niederlage gegen Kroatien – gegen die das deutsche Team bei der WM im Viertelfinale ausgeschieden war – einen entscheidenden Schritt zur ersten Olympia-Teilnahme seit 2008. Bei einer Niederlage gegen die Slowaken wäre der Sommerspiel-Traum bereits in Ungarn beendet gewesen. „Wir haben gegen Montenegro unsere Chancen nicht genutzt und wurden dafür bestraft. Aber unser Ziel bleibt es trotzdem, den Startplatz beim Olympia-Qualifikationsturnier zu sichern“, sagte Flügelspieler Marin Restovic.

Gewinnen die deutschen Wasserballer gegen Spanien, ist ihnen der Platz beim Olympia-Qualiturnier nicht mehr zu nehmen. Verlieren sie, gibt es ein entscheidendes Spiel gegen den Verlierer des Spiels zwischen Rumänien und Griechenland. (dpa/Tsp)

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