• WM 2018: Fokus auf Spanien gegen Portugal: Die wichtigsten Infos zum zweiten Tag der Fußball-Weltmeisterschaft

WM 2018: Fokus auf Spanien gegen Portugal : Die wichtigsten Infos zum zweiten Tag der Fußball-Weltmeisterschaft

Ab 14 Uhr rollt die Kugel wieder in Russland. Heute bei drei Spielen. Wir haben die Besonderheiten der sechs Teams zusammengefasst.

Tobias Finger Niklas Levinsohn
Verspielt. Portugal-Sternchen Ronaldo will die Spanier ärgern.
Verspielt. Portugal-Sternchen Ronaldo will die Spanier ärgern.Foto: Baldesca Samper/dpa

Heute komplettieren bei der Fußball-Weltmeisterschaft um 14 Uhr Ägypten und Uruguay den ersten Spieltag der Gruppe A, ehe nach der Partie Marokko gegen Iran (17 Uhr) der erste Kracher der WM auf uns wartet: Europameister Portugal trifft um 20 Uhr auf Spanien. Die Partien können Sie live in der ARD sehen oder im Tagesspiegel-Liveblog verfolgen. Facts und Funfacts über die Teams:

Ägypten

Essam Al-Hadary kann WM-Geschichte schreiben. Ägyptens Nationaltorwart ist bereits 45 Jahre alt und würde Faryd Mondragón als ältester eingesetzter Spieler bei einer Weltmeisterschaft ablösen. Der Kolumbianer und Ex-Kölner bangt bereits um das Highlight seines Wikipedia-Eintrags.

Weil der katarische Sportkanal beIN Sports im Nahen Osten die Übertragungsrechte an der Weltmeisterschaft hält, bricht bei den ägyptischen Fans zum WM-Start Panik aus. Denn die meisten Ägypter können sich das Pay-TV-Paket nicht leisten. Jetzt schreitet der Staat ein und möchte bei der Fifa erwirken, 22 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen zeigen zu dürfen.

12 000 Reisekilometer müssen die Ägypter insgesamt für ihre drei Vorrundenspiele zurücklegen. Das kommt davon, wenn man sein WM-Quartier ins tschetschenische Grosny legt.

E. Al-Hadary - M. Abdel-Schafi, A. Gabr, A. Hegasi, A. Almohamadi - T. Hamed, M. Elneny - R. Sobhi, A. Said, Trezeguet - M. Salah

Uruguay

„Mate trinken mit der Gang“, grüßte Luis Suárez seine Twitter-Follower aus Russland. Hoffentlich wusste der Stürmer, was er da zu sich nimmt. Schließlich hätte ein kokainhaltiger Tee Perus Paolo Guerrero beinahe die WM-Teilnahme gekostet.

Uruguays Coach Óscar Tabárez ist nicht nur der älteste, sondern auch der dienstälteste Übungsleiter im Turnier. Seit mehr als zwölf Jahren betreut der 71-Jährige die „Celeste“. Vielleicht klappt es ja im dritten Anlauf mit einer WM, bei der Luis Suárez nicht mit Rot vom Platz fliegt.

Den Südamerikanern eilt der Ruf voraus, nicht zu den fairsten Vertretern des Fußballs zu gehören. Zu Unrecht. Fernando Muslera verkündete unlängst, er wünsche sich eine rechtzeitige Genesung von Mohamed Salah für den WM-Auftakt gegen Ägypten: „Ich will gegen die Besten spielen.“ Könnte er bereuen.

F. Muslera - G. Varela, J. Giménez, D. Godén, M. Cáceres - N. Nández, M. Vecino, R. Bentancur, C. Rodríguez - L. Suárez, E. Cavani

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