Yoga, Rudern, Schach : Diese Sportarten betreiben die Senatoren

63.000 Berliner hat die Innenverwaltung für eine Studie nach ihrem Sportverhalten befragt. Wir haben die Fragen den Senatsmitgliedern gestellt.

Ob Michael Müller Fußball-Fan ist, wissen wir nicht. Früher soll er aber passionierter Ruderer gewesen sein.
Ob Michael Müller Fußball-Fan ist, wissen wir nicht. Früher soll er aber passionierter Ruderer gewesen sein.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Politik ist ein Vollzeitjob, trotzdem ist den Berliner Senatorinnen und Senatoren der sportliche Ausgleich wichtig. Anlässlich der aktuellen Sportumfrage der Innenverwaltung haben wir die Sportarten der Senatsmitglieder abgefragt.

Innensenator Andreas Geisel (SPD), traditionell auch für Sport zuständig, habe früher Fußball und Squash gespielt, teilt seine Sprecherin mit. Inzwischen reiche es aber nur noch für Schach – das dafür seit seiner Jugend. Auch die Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) achtet auf ihre Gesundheit und geht regelmäßig ins Fitnessstudio. Ihre Parteifreundin, Bildungssenatorin Sandra Scheeres, versucht, einmal die Woche schwimmen zu gehen. Am Wochenende spielt sie außerdem mit ihren Kindern Fußball.

Pop: "Im Alltag bleibt es bei Gehirnjogging"

Kaum Zeit für Sport findet Ramona Pop (Grüne): "Als Wirtschaftssenatorin bin ich Fan der sich dynamisch entwickelnden E-Sportbranche in Berlin - an der Umsetzung in die Praxis hapert es trotz 24/7 Nutzung des Handys allerdings noch. Im Urlaub bin ich dann auch tatsächlich aktiv: Wandern und Yoga.  Im Alltag bleibt es momentan bei Gehirnjogging. Dies dafür aber pausenlos."

Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) liegt mit ihrer Sportwahl voll im Berlin-Trend: Radfahren und Schwimmen. Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) läuft ihrer Pressesprecherin zufolge gelegentlich, „die Zeit erlaubt es nicht häufiger“. Außerdem fährt sie Motorrad und manchmal schlendere sie vom Büro nach Hause.

Michael Müller war mal Ruderer

Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) teilte mit: „Früher war ich viel schwimmen, heute reicht es allenfalls für das Fitness-Studio am Wochenende – also mehr Sport täte mir sicher gut.“ Der Regierende Bürgermeister Michael Müller konnte wegen seiner Reise als Bundesratsvorsitzender nach Jordanien keine Stellungnahme abgeben, aus der Senatskanzlei hieß es aber, dass Müller einst passionierter Ruderer war.

Justizsenator Dirk Behrendt und die Verkehrssenatorin Regine Günther (beide Grüne) wollten ihre Sportpräferenzen nicht publik machen, Kultursenator Klaus Lederer (Linke) ließ die Anfrage unbeantwortet.

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