Heimaten.Foto: TSP

Journalisten im Exil

Viel wird über Geflüchtete und Migranten berichtet. Hier kommen sie selbst zu Wort: Regelmäßig schreiben Exiljournalisten im Tagesspiegel - zuletzt über "Heimaten" (Juni 2018) und "Wir in Europa" (Mai 2019). Das Projekt #jetztschreibenwir begann mit einer Sonderausgabe im Oktober 2016, die inzwischen mehrfach preisgekrönt wurde. Alle Texte von und über Exiljournalisten finden Sie hier.

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Mehr Beiträge von Exiljournalisten
  • 29.05.2019 14:09 UhrWir in Europa: Exiljournalisten schreibenEuropa, der Apfel

    Arabisch oder deutsch? Junge Migranten kämpfen mit ihrer Identität. Sie erleben Europa als Ort der Freiheit – und als verbotene Frucht. Von Zoya Anwar Mahfoud mehr

    Schmeckt köstlich.
  • 29.05.2019 14:18 UhrWir in Europa: Beilage von ExiljournalistenEine globale Identität

    Bringt die EU echte Weltbürger hervor? Eine Vision. Von Mazen Abo-Ismail mehr

    Schon Goethe sprach vom Weltbürger.
  • 28.05.2019 14:33 UhrExiljournalisten schreiben: "Wir in Europa"Neue Sprache, neue Persönlichkeit

    Mutiger, schüchterner, weniger lustig? Wie sich Neuankömmlinge fühlen, wenn sie eine fremde Sprache lernen. Von Alaa Alfahel mehr

    Alles richtig verstanden? In einer fremden Sprache neue Arbeitsabläufe zu lernen, fällt oft schwer.
  • 24.05.2019 12:01 UhrGespaltenes EuropaWie wir Vertrauen zurückgewinnen

    Flüchtlinge können den Deutschen zeigen, dass sie keine Angst vor Zuwanderern haben müssen. Und auch nicht um die Zukunft Europas. Ein persönlicher Appell. Von Muhamad Abdi mehr

    Ein zerrissener Aufkleber der großen Bewegung, die Geflüchtete in Deutschland willkommen hieß.
  • 24.05.2019 17:25 UhrUmfrage zur EuropawahlDie Angst der Flüchtlinge vor noch mehr Druck

    Wie wird die Europawahl unser Leben beeinflussen? Eine Umfrage unter Geflüchteten und Einheimischen offenbart Sorgen. Von Rasha Alkhadra mehr

    Am Sonntag wählt Europa.
  • 24.05.2019 11:29 UhrArabische Liga im Vergleich mit der EUNutzloser Club der Präsidenten und Könige

    Arabische Liga und Europäische Union haben ähnliche Wurzeln. In den vergangenen 70 Jahren haben sie sich jedoch sehr unterschiedlich entwickelt. Ein Vergleich. Von Adnan al Mekdad mehr

    Gesprächsversuche beim ersten Liga-Gipfel von EU und Arabischer Liga vergangenen Februar in Ägypten.
  • 23.05.2019 11:05 UhrExiljournalisten in Europa"Ich möchte selbst denken"

    Wie Europa Neuankömmlinge verändert: Die Geschichte von Asmaa, einer jungen Frau aus Ägypten. Von Hend Taher mehr

    Neue Perspektiven.
  • 24.05.2019 10:57 UhrReisen durch EuropaGrenzen im Schlaf passieren

    Keine Checkpoints, Stempel oder Bestechungsgeld: Reisen in der EU sind leichter als Reisen in arabischen Staaten. Auch Araber träumen von solch einer Einheit. Von Hareth Almukdad mehr

    Kann man glatt übersehen: Eine europäische Grenze, hier Deutschland-Polen.
  • 23.05.2019 10:39 UhrDie Türkei und die EU„Manche Dinge müssen sich in der Türkei ändern“

    Die Mehrheit der Türken ist für einen EU-Beitritt. Aber mit den politischen Rückschritten im Land ist daran nicht zu denken. Von Isa Can Artar mehr

    Sehnsucht Europa? Blick auf Istanbul.
  • 18.04.2019 10:28 UhrDIWAN und Launch Party am 24. MaiVersteh einer die Europäer

    Exiljournalisten gestalten eine Beilage zur Europawahl – das wird am 24. Mai gefeiert. Mit dabei: Firas Alshater, Youtube-Star und Buchautor. Von Dorothee Nolte mehr

    Mein Europa, dein Europa. Ali Ghandtschi hat für die Beilage „Neu“- und „Alteuropäer“ im Gespräch fotografiert. Hier der syrische Exiljournalist Hareth Almukdad und Iris Edenheiser, stellvertretende Leiterin des Museums Europäischer Kulturen.
  • 27.12.2018 12:53 UhrDiwan am 17. Januar 2019Freiheit gilt für alle

    Deutsche-Welle-Moderator und Buchautor Jaafar Abdul Karim erklärt, warum ihn die Benachteiligung von Frauen in der arabischen Welt so aufregt. Von Jaafar Abdul Karim mehr

    Jaafar Abdul Karim thematisiert in seiner Sendung "Shababtalk" auch Homosexualität und Gleichberechtigung für arabische Zuschauer.
  • 31.10.2018 17:32 UhrJournalisten im ExilJetzt schreiben sie

    Stimmen der Freiheit: Wie Exiljournalisten die deutsche Medienlandschaft verändern Von Dorothee Nolte mehr

    "Wo immer ich schreibe, ist die Türkei." Can Dündar lebt in Deutschland im Exil.
  • 16.06.2018 00:00 UhrHeimaten-Sonderbeilage„Ich habe zwei Identitäten“

    Petra Becker hat in Damaskus gelebt und lebt jetzt in Berlin. Sie fühlt sich in beiden Städten und beiden Kulturen zu Hause. Von Rasha Alkhadra mehr

    Petra Beckers Verein "Back on Track" unterstützt geflüchtete Kinder.
  • 16.06.2018 00:00 UhrHeimaten-SonderbeilageDer Duft des Jasmins

    Eine Liebeserklärung an die Altstadt von Damaskus, die Sängerin Fairuz und den Grießpudding Mamounia Von Adnan Al Mekdad mehr

    In Gedanken in der alten Heimat: Adnan Almekdad.
  • 19.06.2018 15:14 UhrHeimaten-SonderbeilageVertrauen zum neuen Land fassen

    Die zweite Flucht: Für arabische Frauen, die ihre Ehemänner verlassen, beginnt in Deutschland ein Leben mit ganz neuen Möglichkeiten. Drei Begegnungen. Von Zoya Anwar Mahfoud mehr

    Häufig umziehen: Frauen, die im Frauenhaus landen, müssen ihren Aufenthaltsort oft vor ihren Männern geheimhalten.
  • 19.06.2018 13:21 UhrSonderbeilage "Heimaten"Klatscht kräftig in die Hände!

    Heimat bedeutet, Zugehörigkeiten frei wählen zu dürfen. Das war in Syrien nicht möglich. Von der Unterdrückung durch Geschlechterrollen, Religion und Diktatur. Von Hiba Obaid mehr

    Möchte frei von aufgezwungenen Zugehörigkeiten leben: Hiba Obaid.
  • 21.06.2018 12:52 UhrHeimaten-Feier im TagesspiegelDeutsch, syrisch – seutsch

    Heimat gibt es im Plural: Bei der "Heimaten"-Feier im Tagesspiegel-Haus stellten Exiljournalisten eine neue Beilage vor - und die Youtuber Allaa Faham und Abdul Abbasi brachten das Publikum zum Lachen. Von Dorothee Nolte mehr

    Mitmachmusik: Zum Auftakt der Feier spielten geflüchtete Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Unterkünften in Potsdam und Berlin, die durch das Projekt "Mitmachmusik" Instrumentalunterricht erhalten.
  • 16.06.2018 00:00 UhrHeimaten-SonderbeilageNachbarn, die grüßen

    Ohne Wohnung kein Ankommen: Wie Geflüchtete eine Bleibe in Berlin suchen. Von Souad Abbas mehr

    Seit der Flucht aus Syrien 13-mal umgezogen: Souad Abbas.
  • 18.06.2018 16:45 UhrHeimatenDu willst ein eigenes Land, hm?

    Kurden gehören nie dazu. Vielleicht war meine Heimat einfach unser Haus, damals, als ich fünf Jahre alt war. Seitdem ist meine Heimat genauso wie ich unterwegs. Von Muhamad Abdi mehr

    Kein eigenes Land, nirgends. Kurden bei einer Demonstration in Stuttgart.
  • 17.06.2018 12:03 UhrEin schwuler Geflüchteter über seine HeimatenSchluss mit dem Doppelleben

    Es drohen Gefängnis und Tod: Homosexuelle fühlen sich in ihren arabischen Heimatländern ausgestoßen. Aber als Flüchtling aus Syrien wird unser Autor auch in Berlin in Schubladen gesteckt. Von Mustafa Ahmad Aldabbas mehr

    Der Autor liebt diesen Ort: Wenn er verärgert oder unter Druck ist, braucht er nur einen Spaziergang in der Nähe des Flusses, um seine Kraft wiederherzustellen und den Geist zu beruhigen.
  • 18.06.2018 13:25 UhrHeimaten-BeilageDas Wort tut auf der Zunge weh

    Staatsangehörigkeit unbekannt: Ein Fehler deutscher Behörden enthält ein Stück Wahrheit, der Syrer sich stellen müssen. Von Hareth Almukdad mehr

    Eine Heimat voller Gräber. Ein Mädchen auf einem Friedhof in der südsyrischen Stadt Daraa.
  • 19.06.2018 14:02 UhrArabisch lernen in BerlinDer Weg zur Muttersprache

    Wo können Kinder von Flüchtlingen in Berlin Arabisch lernen? Unsere Autorin hat sich auf die Suche gemacht. Von Amloud Alamir mehr

    Zweisprachig schreiben. Ein Mädchen im Arabisch-Unterricht.
  • 16.06.2018 15:50 Uhr„Heimaten“-Sonderbeilage Mein Leben mit und ohne Kopftuch

    In Berlin verlasse ich meine WG mit offenen Haaren. In Kairo verlasse ich die Wohnung meiner Eltern mit Kopftuch und langem Mantel. Ein Doppelleben zwischen Deutschland und Ägypten. Von Hend Taher mehr

    In Berlin fühlt sich Hend Taher zu Hause.
  • 15.06.2018 21:26 UhrGeflüchtete über ihre HeimatenZwei Seelen, ach, in meiner Brust

    Viele Geflüchtete finden in Deutschland Aufnahme, Chancen und Integration. Doch die Wehmut über die verlorene Heimat und Gesellschaft zerreißt sie weiterhin. Von Ahmad Wali Temori mehr

    Die alte Heimat ist feindselig geworden, die Fremde gab Schutz und Geborgenheit: Ahmad Wali Temori in seiner Wohnung.
  • 15.06.2018 09:34 UhrFlucht und HeimatWo bin ich zuhause?

    Über die Heimatgefühle syrischer Flüchtlinge in Deutschland - und was das ganze Thema so schwierig und kompliziert macht. Ein Gastbeitrag. Von Hussein Ahmad mehr

    Syrien, mal nicht als Kriegsschauplatz gesehen: die Umayyaden-Moschee in Damaskus.
  • 15.06.2018 16:38 UhrBildergalerie #HeimatenHier fühle ich mich zu Hause

    In der Beilage „Heimaten“ schreiben Exiljournalistinnen und -journalisten aus Syrien, Afghanistan und Ägypten über ihre alte und neue Heimat. Der Fotograf Ali Ghandtschi hat sie in Berlin an Orten porträtiert, an denen sie sich zu Hause fühlen: in der Natur, in der Wohnung, im Buchladen, auf der Straße. mehr

    Die Kolonnaden auf der Museumsinsel erinnern mich an die antiken Stätten in Aleppo. Hier fühle ich mich wohl, denn die Atmosphäre ist international, es gibt viele Musiker, und hier habe ich, bei einem „Multaka“-Museumsworkshop, meine ersten Schritte in das Berliner Kulturleben gemacht. Hiba Obaid (27, Syrien)

Was bedeutet Freiheit?

Zwölf Exiljournalisten haben dem Tagesspiegel, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Robert Bosch Stiftung verraten, was Freiheit und Demokratie für sie bedeutet.

Sehen Sie hier die Bilder und Statements.

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Lebensgefahr: In oftmals viel zu kleinen und überfüllten Booten machen sich die Flüchtlinge übers Mittelmeer auf den Weg nach Europa.

Flüchtlinge aus Kriegs- und Armutsgebieten suchen in Europa Schutz, viele verlieren auf der Flucht ihr Leben. Wer in Europa ankommt, dem wird nur selten Asyl gewährt. Wie wird die europäische Flüchtlingspolitik in Zukunft mit diesen Problemen umgehen?

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Ein Schüler schreibt das Wort Integration an die Tafel.

Deutschland steht als Einwanderungsland vor der Herausforderung, die Potenziale einer sich stetig pluralisierenden Gesellschaft voll und ganz auszunutzen.

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