Journalisten im ExilFoto: Anke Dessin

Journalisten im Exil

Viel wird über Geflüchtete und Migranten berichtet. Hier kommen sie selbst zu Wort: Unsere Ausgabe vom 15. Oktober 2016 #jetztschreibenwir wurde in weiten Teilen von geflüchteten Journalisten geschrieben und gestaltet. Am 8. September 2017 erschien die Beilage „Wir wählen Freiheit“, in der Exiljournalisten zur Bundestagswahl über Demokratie und Selbstbestimmung schreiben. Das Projekt #jetztschreibenwir wird fortgeführt. Alle Texte von und über Exiljournalisten finden Sie hier.

Aktuelle Beiträge zum Thema

Mehr Beiträge von Exiljournalisten
  • 21.02.2018 11:53 UhrDIWAN am 26. Februar im Tagesspiegel-HausDeutschland, seltsames Land

    Was bedeutet "Heimat" für Deutsche und Geflüchtete? Darüber diskutieren im Diwan die Chefredakteurin von "Abwab", Souad Abbas, und Bernd Ulrich, Buchautor und stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Von Dorothee Nolte mehr

    „Heimat“ nicht der AfD überlassen: Souad Abbas ist Chefredakteurin der Zeitung „Abwab“.
  • 21.11.2017 16:24 UhrEuropean Newspaper Award 2017Drei Auszeichnungen für den Tagesspiegel beim 19. European Newspaper Award

    Der Tagesspiegel ist beim 19. European Newspaper Award, dem größten europäischen Zeitungswettbewerb für Konzeption und Design, ausgezeichnet worden. 185 Zeitungen aus 27 Ländern haben sich an dem Wettbewerb beteiligt.  mehr

    Drei Auszeichnungen für den Tagesspiegel beim 19. European Newspaper Award
  • 14.09.2017 11:13 UhrGeflüchtete in politischen ParteienIdeen sind willkommen

    Wählen dürfen sie zwar nicht, aber Geflüchtete können in Parteien eintreten und mitbestimmen. Einige wollen dort Erfahrungen sammeln für den späteren Wiederaufbau in Syrien. Von Hussein Ahmad mehr

    Verblüffende Vielfalt: Dass zur Bundestagswahl 48 Parteien antreten, erstaunt vor allem Geflüchtete aus Ein-Parteien-Staaten.
  • 12.09.2017 16:22 UhrWie lernt man Demokratie?Drei Parteien, eine Koalition? Komisch!

    Was Neuankömmlinge über Politik lernen – und worüber sie staunen. Von Muhamad Abdi mehr

    Ein kleines Mädchen aus Syrien nach der Ankunft am Hauptbahnhof München
  • 12.09.2017 16:05 UhrZensur und ÜberwachungOh wie schön ist die Natur

    Der Minister verreist, der Minister ist zurück: Was syrische Medien schreiben dürfen. Von Mohammed Albayoush mehr

    Hat drei Jahre lang den syrischen Bürgerkrieg als Fotograf dokumentiert: Autor Mohammed Albayoush.
  • 12.09.2017 16:04 UhrKriminelles GeschäftDie schmutzigen Hände der Diktatoren

    In Aserbaidschan fließt das Erdöl und sichert dem Regime Nachsicht. Von Jamal Ali mehr

    Die Erdölförderung - hier in Aserbaidschan - steht der demokratischen Entwicklung des Landes entgegen.
  • 12.09.2017 14:25 UhrWas bedeutet Freiheit für einen Syrer?Wir sind Gefangene unseres Schmerzes

    Im Unrechtsstaat, im Gefängnis oder im Exil: FREIHEIT hat viele Farben. Aber ihre Abwesenheit schmerzt immer. Von Nather Henafe Alali mehr

    Ein zerrissenes Poster des syrischen Präsidenten Bachar al-Assad in der Stadt of Ras al-Ain im Norden Syriens.
  • 12.09.2017 14:13 UhrPolitisch diskutierenIch hasse Politik, aber ich mag Kartoffeln

    In Unfreiheit ist Politik ein zynisches Spiel. Wie ist es in Deutschland? Von Zoya Anwer Mahfoud mehr

    Zoya Anwer Mahfoud (40) kommt aus Syrien.
  • 12.09.2017 13:56 UhrZu de Maizières Leitkultur-ThesenFrag mich was anderes, Tom!

    Die Gebote der deutschen Leitkultur und ich. Von Negin Behkam mehr

    Negin Bekham (33) kommt aus dem Iran.
  • 12.09.2017 12:58 UhrWie man dem Führer applaudiertDas Applaus-Haus

    Syrische Parlamentarier müssen vor allem eines können: Beifall spenden. Von Khalid al-Aboud mehr

    Bejubelt. Baschar al-Assad 2016 w ährend der ersten Sitzung des neu gewählten Parlaments in Damaskus.
  • 12.09.2017 12:47 UhrGeflüchteter in der SPDAus Afghanistan in den Bundestag

    Ahmad Wali Temori floh vor den Taliban nach Berlin. Als Mitglied der SPD will er sich einbringen in seiner neuen Heimat - und auch andere dazu ermutigen. Von Ahmad Wali Temori mehr

    Einblicke in den Bundestag bekam unser Autor Ahmad Wali Temori bei einem sechsmonatigen Praktikum.
  • 11.09.2017 16:00 UhrMeine Jugend in AleppoWeg mit dem kirschroten Mund

    Sowas gehört sich nicht. Was sollen die Leute sagen? Wie die Familie, die Gasse, die Religion in Syrien meine Freiheit einschränkten. Von Hiba Obaid mehr

    "Als Mädchen aus Aleppo, das kein Kopftuch trug, geriet ich täglich in Konflikt mit den Leuten und führte ständig Diskussionen."
  • 11.09.2017 13:38 UhrKriegsverbrechen"Wir brauchen Aufarbeitung"

    Der Menschenrechtler Mazen Darwish will syrische Kriegsverbrecher auch in Deutschland vor Gericht bringen. Von Adnan Al Mekdad mehr

    Mazen Darwish (43) ist Präsident des syrischen Zentrums für Medien und Meinungsfreiheit.
  • 11.09.2017 13:32 UhrWahlenWelt der Slogans

    Viele Plakate, viele Hoffnungen, aber auch viele resignierte Wähler: Dennoch gibt es fundamentale Unterschiede zwischen Deutschland und Iran. Von Negin Behkam mehr

    Unterstützer von Hassan Rohani, dem alten und neuen Präsidenten Irans, feiern im Mai 2017 in den Straßen Teheran.
  • 08.09.2017 13:33 UhrFlüchtlinge und HomosexualitätDer lange Arm der Tradition

    Oft leben homosexuelle Syrer*innen auch in Deutschland versteckt – aus Angst vor der Reaktion ihrer Familien und ihrer arabischen Freunde. Von Mustafa Ahmad Aldabbas mehr

    Teilnehmer des Berliner Christopher Street Days im Jahr 2013.
  • 08.09.2017 10:52 UhrExiljournalist Can DündarNiemals aufgeben, ihr Mutigen!

    Freiheit ist eine teure und gefährliche Frucht, schreibt Can Dündar in einer Tagesspiegelbeilage zur Bundestagswahl. Exiljournalisten denken darin über Demokratie nach. Von Can Dündar mehr

    Der im Exil lebende langjährige Chefredakteur der türkischen Zeitung "Cumhuriyet", Can Dündar, schreibt über Demokratie und Selbstbestimmung.

Was bedeutet Freiheit?

Zwölf Exiljournalisten haben dem Tagesspiegel, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Robert Bosch Stiftung verraten, was Freiheit und Demokratie für sie bedeutet.

Sehen Sie hier die Bilder und Statements.

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Lebensgefahr: In oftmals viel zu kleinen und überfüllten Booten machen sich die Flüchtlinge übers Mittelmeer auf den Weg nach Europa.

Flüchtlinge aus Kriegs- und Armutsgebieten suchen in Europa Schutz, viele verlieren auf der Flucht ihr Leben. Wer in Europa ankommt, dem wird nur selten Asyl gewährt. Wie wird die europäische Flüchtlingspolitik in Zukunft mit diesen Problemen umgehen?

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Ein Schüler schreibt das Wort Integration an die Tafel.

Deutschland steht als Einwanderungsland vor der Herausforderung, die Potenziale einer sich stetig pluralisierenden Gesellschaft voll und ganz auszunutzen.

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