Lebensgefahr: In oftmals viel zu kleinen und überfüllten Booten machen sich die Flüchtlinge übers Mittelmeer auf den Weg nach Europa.Foto: dpa

Flüchtlinge

Flüchtlinge aus Kriegs- und Armutsgebieten suchen in Europa Schutz, viele verlieren auf der Flucht ihr Leben. Wer in Europa ankommt, dem wird nur selten Asyl gewährt. Um der Abschiebung zu entgehen, tauchen viele Menschen in die Illegalität ab. Wie wird die europäische Flüchtlingspolitik in Zukunft mit diesen Problemen umgehen? Lesen Sie mehr zum Thema.

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    SHOTLIST BINNISH, SYRIEN11. JANUAR 2020QUELLE: AFPTV1. Verfolgungsfahrt cloud of smoke, rubble, after an air strike hit the town of Binnish, a man running2. Verfolgungsfahrt a man carrying a wounded child, a woman getting out of a house with two children, screaming (WARNHINWEIS: LEID)3. Totale a man running with two children4. Totale people carrying victims towards ambulances5. Totale people standing amid rubble, rescuers from the Syrian Civil Defence, searching for victims in the background6. Verfolgungsfahrt a man carrying a wounded man to an ambulance7. Totale residents, rescuers from the Syrian Civil Defence, standing amid destruction, a bulldozer clearing the rubble 8. Schwenk von links nach rechts residents, rescuers from the Syrian Civil Defence, standing amid destruction9. Panorama destruction in a street of Binnish, a bulldozer clearing the rubble10. Totale residents, rescuers from the Syrian Civil Defence, searching for victimes in the rubble ///-----------------------------------------------------------AFP TEXT STORY: Aktivisten: 18 Zivilisten bei Luftangriffen in syrischer Provinz Idlib getötetIdlib (AFP) - Bei Luftangriffen der Regierungstruppen in der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib sind nach Angaben von Aktivisten am Samstag mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Unter den Todesopfern in der nordwestlichen Provinz seien sechs Kinder, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Sieben Zivilisten wurden den Angaben zufolge in der Provinzhauptstadt Idlib getötet. Elf weitere Todesopfer gab es demnach in zwei nahegelegenen Ortschaften.In der Stadt Idlib, die nicht oft von Luftangriffen getroffen wird, wurde die Gegend um ein Kulturzentrum getroffen, wie die Beobachtungsstelle und ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichteten.In der Stadt Binnisch, die weniger als zehn Kilometer entfernt ist, wurde nach Angaben der Beobachtungsstelle ein Markt getroffen. Der Markt wurde fast vollständig zerstört, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Männer trugen die leblosen Körper zweier Kinder vom Angriffsort weg, Frauen und andere Kinder weinten. Freiwillige Rettungskräfte brachten Opfer zu einem Rettungswagen und suchten in Trümmern nach möglichen weiteren Opfern.Die Provinz Idlib im Nordwesten des Bürgerkriegslandes ist die letzte Rebellenhochburg in Syrien. Um Mitternacht soll dort eine neue Waffenruhe in Kraft treten, die Russland und die Türkei ausgehandelt haben. Am Mittwoch hatten sich Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Istanbul getroffen.Angesichts eines Vormarsches der Regierungstruppen sind in Idlib unzählige Menschen auf der Flucht. Nach Angaben der Vereinten Nationen flohen allein im Dezember mehr als 280.000 Menschen vor Luftangriffen und Gefechten. Idlib sowie Teile der angrenzenden Provinzen Hama, Aleppo und Latakia werden von dem früheren Al-Kaida-Ableger HTS und anderen islamistischen Milizen kontrolliert. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad ist entschlossen, die Region wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Auf Vermittlung der Türkei und Russlands war bereits im September 2018 eine Waffenruhe in Idlib vereinbart worden, im April 2019 starteten die Regierungstruppen jedoch eine Offensive.mid -------------------------------------------------------------  mehr

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Über Flüchtlinge wird viel berichtet, sie selbst kommen aber deutlich weniger zu Wort. Der Tagesspiegel hat diese Perspektive für einen Tag umgekehrt. Die Zeitung, die am Samstag den 15. Oktober erscheint, ist maßgeblich von geflüchteten Journalisten gestaltet worden. Hier ein Gruppenbild der Exil-Journalisten im Newsroom des Tagesspiegels.

#jetztschreibenwir


Viel wird über Geflüchtete und Migranten berichtet. Aber wo kommen sie selbst zu Wort?

Die große Sonderausgabe des Tagesspiegels kehrt die Perspektive um: Sie wird in weiten Teilen von geflüchteten Journalisten geschrieben und gestaltet. 

Die dabei entstandenen Texte, Informationen über die Autoren und Hintergrundberichte finden Sie auf unserer Themenseite.

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