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  • 18.01.2019 11:11 UhrAn US-SüdgrenzeDoppelt so viele Kinder von Eltern getrennt wie bislang bekannt

    Ein Bericht des US-Gesundheitsministeriums korrigiert frühere Angaben. Knapp 3000 Kinder wurden offenbar bislang nicht von der offiziellen Statistik erfasst. mehr

    Menschen protestieren gegen die Trennung der Kinder von ihren Eltern.
  • 18.01.2019 11:09 UhrGeorgien, Algerien, Tunesien und MarokkoBundestag stuft Maghreb-Staaten und Georgien als sicher ein

    UpdateDer Bundestag stimmt für die Einstufung mehrere Länder als sichere Herkunftsländer. Das Vorhaben könnte trotzdem noch am Widerstand der Grünen scheitern. mehr

    Der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).
  • 18.01.2019 08:48 UhrLeute-NewsletterFür leerstehende Flüchtlingsunterkünfte gäbe es keine Entschuldigung

    Bei der Debatte in der BVV herrschte Einigkeit: Der Ruf, Steglitz-Zehlendorf wehre sich gegen Flüchtlinge, sei falsch. Dann aber schieden sich die Geister. Von Boris Buchholz mehr

    Von alten Hochzeiten ist die CDU im Südwesten anscheinend weit entfernt - sie verliert weiter in der Wählergunst.
  • 17.01.2019 11:57 UhrNeue Flüchtlingstrecks unterwegs Richtung USA

    Sie lassen sich von Gefahren und Grenzblockaden nicht abhalten: Hunderte Flüchtlinge aus Honduras und El Salvador sind in neuen Trecks auf dem Weg Richtung USA. Viele dieser Menschen aus El Salvador sehen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr.O-Ton Jaime Arevalo, Flüchtling aus El Salvador:'Mein erstes Ziel ist, wohlbehalten in die USA zu kommen. Dann will ich dort arbeiten, um meiner Familie Geld nach El Salvador zu schicken. Und dann will ich darum kämpfen, sie nachzuholen.'Hier in Agua Caliente an der Grenze zwischen Honduras und Guatemala kommt einer der Flüchtlingszüge ins Stocken. Die Polizisten hindern die meisten Menschen an der Weiterreise. Einigen gelingt es jedoch, durchzukommen. Bis sie ihr Ziel USA erreichen, müssen die Flüchtlinge noch ganz Mexiko der Länge nach durchqueren. Die massiven Grenzanlagen ihres Traumziels werden viele von ihnen wohl nicht überwinden können.US-Präsident Donald Trump sieht die Migranten aus Mittelamerika als so wörtlich, ″Invasoren″. Mit ihnen rechtfertigt er den Einsatz tausender US-Soldaten und den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. mehr

    Neue Flüchtlingstrecks unterwegs Richtung USA
  • 16.01.2019 07:44 UhrFlüchtlingsunterkunft auf dem Flughafen TempelhofFür zwei Millionen aufgebaut, nicht genutzt, abgebaut

    Die Blumenhalle wurde einst für zwei Millionen Euro gekauft. In Tempelhof sollten darin Flüchtlinge untergebracht werden. Sie war jedoch unbrauchbar. Von Sigrid Kneist mehr

    Leichtbauhalle auf dem Vorfeld des Flughafens Tempelhof.
  • 12.01.2019 11:31 UhrAbschiebung von HomosexuellenKirchenasyl für zwei lesbische Frauen

    Zwei Lesben sollen nach Nigeria und Uganda abgeschoben werden. Dort könnten sie umgebracht werden. Aktuell erhalten sie Asyl in einer Berliner Kirche. Von Sarah Murrenhoff mehr

    Wollen in Freiheit leben: Diana Namusoke (links) und Success Johnson.
  • 10.01.2019 18:03 UhrVor EuropawahlOrban attackiert Deutschland und Frankreich wegen Migrationspolitik

    Ungarns Ministerpräsident Orban will die Europawahl zum Votum gegen Migration machen. Den französischen Präsidenten Macron erklärt er zu seinem Hauptgegner. mehr

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban.
  • 10.01.2019 09:32 Uhr49 Flüchtlinge gehen in Malta an Land

    Texteinblendungen:Nach zermürbendem Warten auf zwei Schiffen deutscher Aktivisten gehen 49 Flüchtlinge in Malta an Land Boote der Marine brachten sie zuvor in den Hafen von VallettaDie Flüchtlinge hatten lange auf den Rettungsschiffenausgeharrt – die Schiffe durften keinen Hafen anlaufenSchließlich wurde aber kurzfristig eine Einigung erzieltDie 49 Flüchtlinge und 249 weitere in Maltawerden von mehreren EU-Staaten aufgenommenDeutschland und Frankreich übernehmen mitje 60 Migranten den größten Teil der Flüchtlinge mehr

    49 Flüchtlinge gehen in Malta an Land
  • 09.01.2019 16:54 UhrKlausur der BundestagsfraktionLinke bläst Aufstand gegen Wagenknecht ab

    Sahra Wagenknecht ist in der Linken umstritten. Doch die Fraktion mag nicht auf sie verzichten. Abgeordnete wollen sie jetzt auf Regeln verpflichten. Von Matthias Meisner, Paul Starzmann mehr

    Umstritten, aber für die Linke wohl doch unverzichtbar: Fraktionschefin Sahra Wagenknecht.
  • 09.01.2019 15:15 UhrFlüchtlinge im MittelmeerSchiffe deutscher Seenotretter dürfen in Malta anlegen

    UpdateSeit Ende Dezember harren 49 Flüchtlinge auf zwei Schiffen deutscher Seenotretter aus. Jetzt haben sie einen Hafen gefunden. mehr

    Das Sea-Watch-Rettungsschiff
  • 09.01.2019 14:39 UhrNach Druck auf ThailandSaudi-Araberin darf in Australien Asyl beantragen

    Nach ihrer drohenden Abschiebung aus Thailand nahm der UNHCR Rahaf al-Kunun in Obhut. Jetzt stuft das Flüchtlingswerk die 18-Jährige als Flüchtling ein. mehr

    Rahaf Mohammed al-Kunun in einem Hotelzimmer am internationalen Flughafen in Bangkok. Die 18-Jährige ist inzwischen in Obhut des UNHCR.
  • 09.01.2019 07:17 UhrVenezuela: Maduro startet zweite Amtszeit im Chaos

    Viele Venezolaner hungern, in den Krankenhäusern fehlt es am Nötigsten: Inmitten einer beispiellosen Versorgungskrise tritt Präsident Nicolás Maduro eine zweite Amtszeit an. Das Land liegt nicht nur wirtschaftlich am Boden, es ist auch politisch tief gespalten. Der linksnationalistische Staatschef und das von der Opposition kontrollierte Parlament sprechen sich gegenseitig die Legitimität ab.O-Ton Delsa Solorzano, Abgeordnete der Opposition:'Maduros Regime stützt sich auf Panzer und Schusswaffen in einem der gewalttätigsten Länder der Erde.'Jahrzehnte der Misswirtschaft unter Maduro und seinem Vorgänger Hugo Chávez haben das ölreichste Land der Erde in den Ruin getrieben. Die Wiederwahl Maduros 2018 wurde von der Opposition boykottiert und von der internationalen Gemeinschaft weitgehend als unfair verurteilt. Das Parlament ist durch eine verfassunggebende Versammlung de facto entmachtet. Angesichts von Elend und Perspektivlosigkeit suchen Millionen Venezolaner ihr Heil in der Flucht. O-Ton Henry Peña, kehrt Venezuela den Rücken:'Es ist gefährlicher, hier zu bleiben und keine Medikamente für dein grippekrankes Kind zu bekommen. Es ist gefährlicher, hier zu bleiben mit einem Knochenbruch und in 20 Krankenhäusern keine Hilfe zu bekommen. Es ist gefährlicher, sich hier auf die Suche nach Geld oder Brot zu machen, als das Weite zu suchen.'Nach UN-Angaben haben seit 2015 etwa 2,3 Millionen Menschen Venezuela verlassen, die meisten flohen ins Nachbarland Kolumbien. mehr

    Venezuela: Maduro startet zweite Amtszeit im Chaos
  • 08.01.2019 15:57 UhrSea-Watch fordert 'nachhaltige Lösung' für Flüchtlingsschiffe

    Kein Ende des Problems in Sicht: Seit zweieinhalb Wochen irren zwei Hilfsschiffe deutscher Aktivisten mit 49 Flüchtlingen an Bord übers Mittelmeer. Beide Schiffe bemühen sich bislang vergeblich darum, in einem europäischen Hafen vor Anker gehen zu können.O-Ton Alina Krobok, Sprecherin Sea-Watch:'Deshalb brauchen wir auch dringend jetzt eine Lösung, eine nachhaltige Lösung. Es kann nicht jedes Mal eine von Fall-zu- Fall-Entscheidung werden.“Derzeit liegen die beiden Schiffe vor Malta. Am Montag hatten sich bei einem Treffen der EU-Botschafter in Brüssel neun Länder bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und Malta. Malta fordert aber, dass auch 250 von seiner Küstenwache gerettete Flüchtlinge mit verteilt werden sollen – das wären insgesamt dann fast 300 Flüchtlinge. Einige der Geretteten verweigern unterdessen die Nahrungsaufnahme, darunter auch Kinder und Jugendliche. Nun fürchtet die Hilfsorganisation um den psychischen und körperlichen Zustand der Bootsflüchtlinge. mehr

    Sea-Watch fordert 'nachhaltige Lösung' für Flüchtlingsschiffe
  • 07.01.2019 07:52 UhrCasdorffs Agenda zu FlüchtlingszahlenZeit für eine europäische Lösung

    Die Zahl der Flüchtlinge ist weltweit gestiegen - in Deutschland aber gesunken. Höchste Zeit für Seehofer ein europäisches Konzept zu finden. Ein Kommentar. Von Stephan-Andreas Casdorff mehr

    Migranten sitzen in einem Schlauchboot, nachdem eine NGO aus Spanien sie im Mittelmeer gerettet hat.
  • 06.01.2019 19:36 Uhr'Sea Watch'-Arzt appelliert an EU-Staaten

    Für die Flüchtlinge an Bord zweier Rettungsschiffe im Mittelmeer vor Malta gibt es weiter keine LösungMalta, Italien und Spanien lehnen ihre Aufnahme ab, die Schiffe dürfen deshalb nicht in einen Hafen einlaufenDeutschland und die Niederlande sind bereit, Flüchtlinge aufzunehmen, wenn das auch andere EU-Länder tunEiner der Ärzte an Bord appelliert an die EU-StaatenO-Ton Frank Dörner, Arzt an Bord der 'Sea Watch 3':'Die Situation hier an Bord wird zunehmend instabil. Jeden Tag steigt das Stress-Niveau. Sie müssen sich vorstellen, dass viele schon traumatisiert sind, wenn sie unser Boot erreichen. Wir benötigen jetzt eine Antwort der europäischen Staaten.' mehr

    'Sea Watch'-Arzt appelliert an EU-Staaten
  • 06.01.2019 18:31 UhrRettungsschiffe im MittelmeerKein Land in Sicht für Sea-Watch und Sea-Eye

    Malta und Italien verwehren weiter die Einfahrt in ihre Häfen. So bleibt unklar, was mit den 49 Flüchtlingen auf deutschen Schiffen im Mittelmeer geschieht. mehr

    Gerettete Migranten und Besatzungsmitglieder an Bord der Sea-Watch 3.
  • 06.01.2019 14:18 UhrPapst fordert Europa zur Aufnahme der Flüchtlinge vor Malta auf

    Texteinblendungen:Papst Franziskus fordert Politiker im Fall dervor Malta festsitzenden Flüchtlinge zum Handeln aufZwei Schiffe deutscher Aktivisten griffen im Mittelmeer 49 Flüchtlinge auf und warten auf eine AnlegeerlaubnisEins der Schiffe ist die 'Sea-Watch3' –seit Tagen darf es nicht in Malta anlegenO-Ton Papst Franziskus, Oberhaupt der katholischen Kirche:'Ich richte einen dringenden Appellan Europas Staats- und Regierungschefs,......dass sie konkrete Solidaritätgegenüber diesen Menschen zeigen.'Malta, Italien und Spanien lehnendie Aufnahme der Flüchtlinge abDeutschland und die Niederlande wollen die Menschennur bei Beteiligung anderer Länder aufnehmen mehr

    Papst fordert Europa zur Aufnahme der Flüchtlinge vor Malta auf
  • 04.01.2019 22:58 UhrDeutscher ArbeitsmarktAlle acht Minuten entsteht ein neuer Job in Berlin und Brandenburg

    Weniger Hartz IV-Empfänger und mehr Jobs - so die Arbeitsmarktbilanz für 2018. Auch Geflüchtete und Langzeitarbeitslose profitieren. Trotzdem gibt es Kritik. Von Marie Rövekamp mehr

    Die Integration der Geflüchteten kommt voran.
  • 03.01.2019 14:10 UhrAmberg in BayernRechtsextremisten nach Prügelattacke: "Wir schaffen Schutzzonen"

    UpdateHaben sich im bayerischen Amberg rechte Bürgerwehren gebildet? Dazu gibt es widersprüchliche Angaben. Rechte nutzen die Gewalttat für ihre Propaganda. mehr

    Die idyllische Innenstadt von Amberg.
  • 03.01.2019 06:38 UhrCSU-Staatssekretär Stephan Mayer "Die CSU war immer eine europafreundliche Partei"

    Innenstaatssekretär Stephan Mayer über Rechtsverschärfungen für Migranten, die Erneuerung der CSU - und Fehler bei der Europawahl vor fünf Jahren. Von Rainer Woratschka mehr

    Will Intensivtäter "schneller loswerden": Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU).
  • IS-Kämpfer verstecken sich unter Flüchtlingen Abspielen IS-Kämpfer verstecken sich unter Flüchtlingen
  • 'Sea-Watch 3'-Flüchtlinge können an Land Abspielen 'Sea-Watch 3'-Flüchtlinge können an Land
  • Jobbörse für Geflüchtete in Berlin Abspielen Jobbörse für Geflüchtete in Berlin
  • Weniger Asylanträge in Deutschland: Seehofer zufrieden Abspielen Weniger Asylanträge in Deutschland: Seehofer zufrieden
  • Vermutlich mehr als 170 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken Abspielen Vermutlich mehr als 170 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken
  • Neue Flüchtlingstrecks unterwegs Richtung USA Abspielen Neue Flüchtlingstrecks unterwegs Richtung USA
  • 49 Flüchtlinge gehen in Malta an Land Abspielen 49 Flüchtlinge gehen in Malta an Land
  • Venezuela: Maduro startet zweite Amtszeit im Chaos Abspielen Venezuela: Maduro startet zweite Amtszeit im Chaos
  • Sea-Watch fordert 'nachhaltige Lösung' für Flüchtlingsschiffe Abspielen Sea-Watch fordert 'nachhaltige Lösung' für Flüchtlingsschiffe
  • 'Sea Watch'-Arzt appelliert an EU-Staaten Abspielen 'Sea Watch'-Arzt appelliert an EU-Staaten
  • Papst fordert Europa zur Aufnahme der Flüchtlinge vor Malta auf Abspielen Papst fordert Europa zur Aufnahme der Flüchtlinge vor Malta auf
  • Nach Großbritannien um jeden Preis - über den Ärmelkanal Abspielen Nach Großbritannien um jeden Preis - über den Ärmelkanal
  • Guatemalteken träumen von Flucht aus der Armut Abspielen Guatemalteken träumen von Flucht aus der Armut
  • Flüchtlingsschiff in Südspanien eingetroffen Abspielen Flüchtlingsschiff in Südspanien eingetroffen
  • AfD scheitert mit Verfassungsklagen zu Flüchtlingspolitik Abspielen AfD scheitert mit Verfassungsklagen zu Flüchtlingspolitik
Über Flüchtlinge wird viel berichtet, sie selbst kommen aber deutlich weniger zu Wort. Der Tagesspiegel hat diese Perspektive für einen Tag umgekehrt. Die Zeitung, die am Samstag den 15. Oktober erscheint, ist maßgeblich von geflüchteten Journalisten gestaltet worden. Hier ein Gruppenbild der Exil-Journalisten im Newsroom des Tagesspiegels.

#jetztschreibenwir


Viel wird über Geflüchtete und Migranten berichtet. Aber wo kommen sie selbst zu Wort?

Die große Sonderausgabe des Tagesspiegels kehrt die Perspektive um: Sie wird in weiten Teilen von geflüchteten Journalisten geschrieben und gestaltet. 

Die dabei entstandenen Texte, Informationen über die Autoren und Hintergrundberichte finden Sie auf unserer Themenseite.

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