Gesundheit : Manchmal kommt es zum Vergleich

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An allen Berliner Hochschulen wurden in den letzten drei Semestern rund 2500 Klagen auf Zulassung auf einen Studienplatz angestrengt. Das teilte jetzt Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Anja Schillhaneck mit. Die meisten Klagen in diesem Zeitraum – 746 – gab es an der Charité. 383 dieser Verfahren sind noch offen. 133 wurden im Vergleichsverfahren erledigt. Dabei tragen die klagenden Studierenden die Kosten des Verfahrens und werden dann zum Studium zugelassen. Andere Anträge werden „für erledigt“ erklärt, weil die Gerichte den Bewerben schlechte Aussichten auf Erfolg prognostizieren. Manche Bewerber nehmen ihre Anträge auch zurück, wenn sie im Nachrückverfahre n an einer anderen Uni aufgenommen wurden. Die Bewerber gehen bei ihrer Klage davon aus, dass die Hochschulen ihre Studienplatzkapazität nicht ausschöpfen. Doch selbst wenn die Gerichte diese Auffassung bestätigen, sind die Chancen auf Erfolg mäßig. Inzwischen klagen so viele Bewerber, dass die Plätze oft verlost werden. akü

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