Paralympics Zeitung 2018 | Athletes and Abilities 2018 : Jisu Yon

... setzt sich für Deutsch-Koreanische Verständigung ein. | ... advocates for German-Korean understanding.

Amrei Zieriacks
Jisu Yon, Nachwuchsredakteurin der "Paralympics Zeitung" | Junior journalist of "Athletes and Abilities"
Jisu Yon, Nachwuchsredakteurin der "Paralympics Zeitung" | Junior journalist of "Athletes and Abilities"Foto: Thilo Rückeis

(See English text below.)

Jisu Yon ist Koreanerin und Deutsche und im PZ Team diejenige, die sich sowohl mit Deutschland, als auch mit Korea auskennt.

Zehn Nachwuchsreporter der neuen Paralympics Zeitung Redaktion für Pyeongchang sitzen beim ersten gemeinsamen Workshop im Konferenzraum, man kennt sich erst seit wenigen Stunden. Die obligatorische Vorstellungsrunde mit Interviews darf da natürlich nicht fehlen. „Mit welcher Frucht würdest du dich assoziieren?“ Die Frage klingt auf den ersten Blick verwirrend und auf den zweiten abwegig, aber Jisu Yon hat eine Antwort parat: Meine Frucht wäre der Granatapfel. Von außen einheitlich und vielseitig im Inneren.

Die zwanzigjährige Jisu Yon ist in Seoul geboren und in München aufgewachsen. Als Nachwuchsredakteurin wird sie über die Paralympics 2018 in Ihrem Heimatland berichten. „Ich möchte die deutsch-koreanischen Beziehungen verbessern und freue mich deshalb sehr, Teil dieses Projekts sein zu können“, schwärmt sie. Südkorea bereist sie regelmäßig mit ihrer Familie und kennt sich daher in beiden Kulturen bestens aus.

Die Münchenerin studiert im dritten Semester Theater-, Film- und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität und möchte später im Bereich Filmmanagement tätig sein. Das Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität machte sie auf die Ausschreibung der PZ aufmerksam.

Erste Berührungspunkte mit dem Thema Behindertensport entstanden im Rahmen ihrer Bewerbung für die Paralympics Zeitung. Sie schrieb einen Beitrag über den Südkoreanischen Sledge Ice Hockey Spieler Seung-Hwan Jung. Seit Vancouver 2010 ist Jung im Koreanischen Team eine feste Größe und wartet seit dem auf das erste paralympische Edelmetall. Als Stürmer und Torgarant ist er einer der bekanntesten paralympischen Athleten in Südkorea. „Leider konnte ich Seung-Hwan Jung nicht persönlich sprechen. Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit und außerdem einer der Botschafter der Paralympics in Pyeongchang“, sagt Jisu. Der Beitrag überzeugte die Jury von ihrem journalistischen Können und sicherte Ihr das Ticket nach Pyeongchang.

Ihre ersten Erfahrungen mit der deutschen paralympischen Mannschaft konnte Jisu beim PZ Workshop im Interview mit Monoskifahrerin Anna-Lena Forster sammeln: „Wir haben uns im Interview alle wohl gefühlt. Anna- Lena hatte eine freundliche Ausstrahlung und war total bodenständig“, erzählt die Studentin. Im Hinblick auf die Spiele freut sie sich besonders auf die Atmosphäre in den Stadien und die Erfahrung, im PZ Team zu arbeiten. Ein bisschen Angst hat sie vor dem Druck und der Verantwortung, eine eigene Zeitung zu produzieren. „Aber ich freue mich einfach auf das, was auf mich zukommt.“

Jisu Yon während dem Vorbereitungsworkshop für die "Paralympics Zeitung". | ... during the preparatory workshop for "Athletes and Abilities".
Jisu Yon während dem Vorbereitungsworkshop für die "Paralympics Zeitung". | ... during the preparatory workshop for "Athletes and...Foto: Thilo Rückeis

Jisu Yon is Korean and German and the one in the Athletes and Abilities Team, who knows her way around in Germany and South Korea.

Ten junior reporters from the new Athletes and Abilities Team for Pyeongchang are meeting for the first time in a conference room in Tagesspiegel. Of course, an introduction round is also held. “Which fruit would you associate yourself with?” The question sounds confusing on the first glance and absurd on the second, but Jisu Yon has an answer ready: it would be the pomegranate. Uniform on the outside, varied in the inside.

Twenty-year-old Jisu Yon was born in Seoul and grew up in Munich. For the Paralympics 2018, she will report for the Paralympics Zeitung from her home country. “I want to improve German- Korean relations and therefore are very happy to be part of this project”, she says. She travels South Korea on a regular basis with her family and is therefore an expert on both German and South Korean culture.

Jisu Yon is studying theatre-, film- and communication science in Munich. She is currently in her third semester. Her goal is to work on film management later. Jisu came to the Paralympics Zeitung project via an announcement posted in the Institute for Communications at her university.

First points of contact with para sports developed during her application for Athletes and Abilities. She wrote a report on South Korean Sledge Ice Hockey Player Seung-Hwan Jung. Jung is part of the South Korean Team since Vancouver 2010 and is waiting for his first paralympic medal ever since. As goal-getter, he is one of the most famous paralympic athletes in South Korea. “Unfortunately, I could not speak to Seung-Hwan Jung in person. He is an impressive personality and besides an ambassador of Pyeongchang Paralympic Games”, says Jisu. Her report convinced the jury of her journalistic skills and secured her the ticket to Pyeongchang.

Jisu gathered first experiences with the German Paralympic team during the PZ workshop while interviewing monoskier Anna-Lena Forster: “We all felt very comfortable in the interview. Anna -Lena had a friendly radiance and was down to earth”, she recalls. As for the Games, she is looking forward most of all to the atmosphere and the experience of working in the AA team. She’s a little anxious regarding the pressure and responsibility of putting together a newspaper. “But I’m looking forward to whatever lies ahead.

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