Extratipp zur Peene : Mit dem Rad rund um den Kummerower See

Schloss und Moor, Aaal in Aalbude und stundenlang ein herrlicher Wasserblick. Diese Runde lohnt sich.

Los geht's!
Los geht's!Foto: Thilo Rückeis

Nach Malchin kommt man gut mit der Bahn – und dann: Rauf aufs mitgebrachte (oder am Ort) geliehene Fahrrad. Knapp 50 Kilometer lang ist die Runde um den Kummerower See, aber Achtung: „Es geht dabei rauf und runter“, warnt Tourismusmanagerin Angelika Groh.

Dafür hat man bei der Tour meist einen herrlichen Wasserblick. Durch typische Mecklenburger Dörfer radelt man und kann am Wegesrand einkaufen. Hier ein Glas hausgemachte Marmelade, dort ein paar Eier oder ein Bund knackfrische Radieschen. In Salem (Riesenwindbeutel probieren!) findet sich eine einladende Badestelle, an der eine dicke Dame aus Holz zum Kopfsprung ansetzt.

Vogelgezwitscher im Moor - eine andere Welt

Hinter Neukalen (netter kleiner Hafen) durchquert man eine Moorlandschaft. „Eine andere Welt“, schwärmt Angelika Groh. „Flachwasser, abgestorbene Bäume und unglaublich viel Vogelgezwitscher. Die Leute sind immer begeistert.“ „Große Rosin“ heißt dieses Naturschutzgebiet – natürlich mit Aussichtsplattformen mittendrin.

In Aalbude – klar, dort gibt es auch ein Fischrestaurant – wird das Fahrrad auf eine Fähre geschoben, um die Peene zu überqueren. Weiter geht es nach Verchen und schließlich nach Kummerow. Das Schloss dort gehörte einst der Familie derer von Maltzahn, nach dem Krieg wurde es zum Quarantänelager für Flüchtlinge und stand nach der Wende lange leer. Nun ist es wieder schmuck und bietet Platz für hochkarätige Fotoausstellungen.

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Die Tour. Zur vollständigen Ansicht auf Plus klicken.Grafik: Tsp, Gitta Pieper-Meyer